Zimt & Zauber: Sterntaler

Bewertung und Kritik zu

STERNTALER 
Zimt & Zauber
Premiere: 21. November 2021 
Wintergarten Berlin 

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Zum Inhalt: Die Geschichte vom armen, kleinen Waisenkind, welches nichts außer einem Stück Brot besitzt, hat wohl so Manchen schon gerührt. Das Kind geht in die große Welt hinaus und verschenkt unterwegs nicht nur sein Brot, sondern auch das Mützchen, Leibchen, Röckchen und Hemdchen an Arme. Wie es im Märchen so ist, fallen als Belohnung für diese Selbstlosigkeit die Sterne als Silbertaler vom Nachthimmel.

Maxi Sternchen ist ein Mädchen mit einem unglaublich großen Herz voll Güte und Mitgefühl. Allerdings hat sie es nicht leicht. Zwei ewige Begleiterinnen stehen an ihrer Seite. Angela und Dabola – niemals einer Meinung und ständig am Streiten. Die Beiden beraten Maxi, wie sie anderen und sich selbst helfen kann, damit es im Leben wieder besser läuft. Doch ihre Beraterinnen sind gar keine große Hilfe. Bald besitzt Maxi nichts mehr und steht  hungrig und mittellos da.

In der verwunschenen Bibliothek der 10.000 Lichter liest Lucia Lichtenberg – die Trostfee  – im Lebensbuch des Schicksals über Maxi Sternchen. Luci sucht sie, um ihr zu helfen und Trost zu spenden. Ob die Trostfee einen Ausweg weiß?  Wer weiß, vielleicht regnet es sogar eines Nachts Sterntaler von Himmel in Maxis Schoß…


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Sterntaler - Zimt & Zauber im Wintergarten Berlin
Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Zimt & Zauber“ und den diesjährigen 31. Berliner Märchentagen präsentiert der Wintergarten Berlin mit dem Cabuwazi-Springling Kinderzirkus mit „Sterntaler“ auch dieses Jahr ein Märchen, das hervorragend in die winterliche Zeit passt.

Am Sonntag, den 19. Dezember 2021, besuchte auch ich das Märchen nach den Motiven der Gebrüder Grimm, das für den Wintergarten Berlin von Bijan Azadian neu interpretiert wurde.
Genauso wie bei der „Schneekönigin“, der „Meerjungfrau“ und „Pinocchio“ schrieb auch diesmal Bijan Azadian das Buch und die Musik zum Familienmusical „Sterntaler“ und berührte mit dieser zeitlosen Geschichte mein Herz.

Doch wovon handelt die Neuinterpretation „Sterntaler“?
Das junge Mädchen Maxi Sternchen ist Vollwaise. Doch trotz des Schicksalschlages ist Maxi ein sehr guter Mensch mit einem großen Herzen geblieben. Sie hilft den Menschen, wo sie nur kann. Begleitet wird sie dabei ständig von den unterschiedlichen und streitsüchtigen Schwestern Angela und Dabola.
Die Trostfee Lucia Lichtenberg sieht im Lebensbuch des Schicksals, dass Maxi ihre Hilfe und ihren Trost benötigt. Kann die Trostfee Maxi trösten und versöhnen sich endlich die beiden Schwestern Angela und Davola?

Wie immer hat der Wintergarten Berlin für sein Wintermärchen wunderbare Darsteller ausgesucht, die nicht nur überzeugend ihre Rollen darstellen, sondern auch mit ihren Stimmen beeindrucken.
Nadine Aßmann kannte ich bereits aus dem Märchen „Pinocchio“. Schon damals hat sie mir gefallen. In diesem Märchen spielt sie die gute Schwester Angela, die Maxi ohne Eigennutz helfen und ihr den richtige Weg zeigen möchte.
Angelas Gegenpart ist ihre egoistische und rebellische Schwester Davola. Davola überzeugt Maxi davon, zusammen wegzugehen und hat einen schlechten Einfluss auf das Mädchen. Die Antiheldin wird exzellent von Alice Macura verkörpert.
Die Trostfee Lucia Lichtenberg – ausgezeichnet von Christian Miebach gespielt - ist die dritte Erscheinung, die Maxi nicht im Stich lässt. Nachdem die Trostfee in der verwunschenen Bibliothek der 10.000 Lichter über Maxis Schicksal gelesen hatte, will sie ihr Trost und Zuversicht spenden.

Auch dieses Jahr ist das Aushängeschild des Märchens der Zimt & Zauber-Reihe der Kinderzirkus CABUWAZI. Über 30 Nachwuchsartisten unter der Leitung ihrer Trainerin Tatiana Lindner verzaubern jedes Jahr das Publikum im Wintergarten Berlin mit atemberaubend schöner Akrobatik.
Mit Leichtigkeit boten die jungen Artisten unter den staunenden Augen der Zuschauer eindrucksvolle Programmpunkte beim Seilspringen, in der Luft oder am Einrad.

Wie letztes Jahr lautet mein Fazit daher auch dieses Jahr: Die jährlich im Wintergarten Berlin stattfindende märchenhafte Wintershow zaubert einem wie immer mit der interessanten Geschichte, der schönen Musik und den begabten Darstellern und Artisten ein Lächeln ins Gesicht. Auch in diesem Wintermärchen gibt es eine wichtige Botschaft für die Kleinen und Großen im Publikum: Man darf niemals den Mut und die Hoffnung verlieren und muss seine Träume weiter verfolgen. Erfolgreich werden wir nur, wenn wir uns auf unsere Gemeinsamkeiten und nicht auf die Unterschiede konzentrieren. Gerade heute ist die Botschaft sehr wichtig.
Am besten die Show mit der gesamten Familie besuchen! „Sterntaler“ läuft noch bis zum 30. Januar 2022 im Wintergarten Berlin.

Praktische Hinweise: Die Preise lauten 16 € für Kinder und 20 € für Erwachsene. Ab dem 28. Dezember 2021 müsst Ihr nicht nur geimpft oder genesen sein, um diese Show besuchen zu dürfen, sondern müsst auch ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen. Die FFP2-Maske soll im Foyer und auf dem Weg zum Tisch getragen werden, an Eurem Platz darf diese wieder abgenommen werden.

Text © E. Günther ("Mein Event-Tipp")
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