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    Wintergarten Berlin
    www.wintergarten-berlin.de
    Potsdamer Straße 96 - 10785 Berlin
    Telefon: 030 588 43 40
    SPIELPLAN & KARTEN

    WOODSTOCK VARIETY SHOW

    Bewertung und Kritik zu

    WOODSTOCK VARIETY SHOW 
    Festival Hits & Acrobatics
    Regie: Franz Müller 
    Premiere: 15. August 2019 
    Wiederaufnahme: 30. März 2023 
    Wintergarten Berlin 

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    Zum Inhalt: Der Mythos des legendären Woodstock Festivals von 1969 ist ungebrochen. Zum 50. Jubiläum (die Premiere ist genau am damals ersten Festival-Tag) zeigt das Wintergarten Varieté eine Show im Sound von Love, Peace and Happiness. Durch den Saal des ehemaligen Quartier Latin, wo heute der neue Wintergarten zuhause ist –einst ein Mekka des Rocks, gegründet ein Jahr nach dem Woodstock-Festival – wird wie damals der rebellische Geist einer Zeit wehen, in der die Jugend gegen Ungerechtigkeit, Lustfeindlichkeit und Krieg aufbegehrte. „Make Love not War“ – übertragbar auf jeden Ort der Welt, wo Generationen und ethnische Gruppen aufeinandertreffen. Die Botschaft ist zeitlos und universal.

    Weltbeste Artisten kreieren ihre eigenen Choreografien zu Songs von Santana, Janis Joplin oder Joe Cocker. Festival-Hits von Melanie, Jimi Hendrix oder The Who werden zu akrobatischen Bildern.

    Die WOODSTOCK VARIETY SHOW – artistische Körperkunst, mitreißende Musik und kulinarische Raffinessen in stilvollem Ambiente. Ein unvergesslicher Varieté-Abend im Woodstock-Feeling mit Gänsehaut-Garantie.

    4.5 von 5 Sterne
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    Love, Peace and Happiness im Wintergarten Berlin
    1 Jahr her.
    Kritik

    Im Jahr 1969 fand das Woodstock-Festival statt und noch heute, über 50 Jahre danach, inspiriert es zahlreiche Musiker und ermutigt Jugendliche in ihrem Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit. Damals trafen sich für drei Tage 400.000 zumeist junge Menschen, um gemeinsam die einzigartige Live-Musik von Janis Joplin, Jimi Hendrix, The Who und vieler anderer zu feiern, aber auch um eine deutliche Message gegen den Vietnam-Krieg zu setzen.

    Auf dem Festival entstand zudem der mit einem Oscar ausgezeichnete Film „Woodstock“, der noch immer zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen zählt und den legendären Spirit des Festivals in die ganze Welt transportiert hat.

    Um 20 Uhr ging der Vorhang auf und anwesende Hardcore-Fans der Woodstock-Musik von Santana, Janis Joplin, Joe Cocker und Jimi Hendrix und Gäste, die nur durch Erzählungen und Filmaufnahmen das Festival kennen, bekamen in dem wie fast wie immer ausverkauften Wintergarten Berlin eine explosive Show geboten.

    Für mich stand jedoch die Show auch unter einem persönlichen Motto: „Wiedersehen mit alten Bekannten“, denn die fünf Sänger der Show kannte (und liebte) ich bereits von anderen Shows: Die Sängerin Achan Malonda überzeugte mich mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrer starken Bühnenpräsenz bereits in dem Musical „Affe“. Henriettes charismatische Art und ihre facettenreiche Stimme fiel mir schon in dem Musical „The Addams Family“ und in der Wintergarten-Show „Take it easy“ positiv auf. Auch in dieser Show war die durch ihren Aufenthalt in Nashville beflügelte

    Henriette Schreiner eine Bereicherung.

    Zu unserer großen Freude stand genauso wie bei den Shows „Take it Easy“ und „Staunen“ wieder der großartige und unverwechselbare Crsto (Christopher Ciraulo) auf der Bühne des Wintergarten Berlin. Wir freuen uns jedes Mal wie kleine Kinder, wenn wir ihn auf der Bühne erleben dürfen, denn Crsto ist unser persönlicher „the greatest showman on earth“. Eine beeindruckende Stimme, die jedes Lied auf eine eigene – wunderschöne - Art und Weise interpretieren kann und ein enormes Talent, das Publikum zu unterhalten.

    Besonders gefreut hat es mich diesmal, dass der Sänger Jez Green nicht wie bei anderen Shows im Hintergrund agierte, sondern diesmal ins Zentrum gerückt wurde. Seine rauchige Stimme und seine Liebe für die Bühne gehören für mich einfach in den Vordergrund jeder Show.

    Woodstock bedeutet für mich das Streben nach Freiheit, das in einer guten Rockmusik ausgedrückt wird. Und kein anderer kann das für mich so gut verkörpern wie der Sänger Max Buskohl, der schon mit Paul McCartney und Bono auf der Bühne stand. Zwar war das für Buskohl die erste Show im Wintergarten Berlin, doch verfolge ich seine musikalische Karriere schon seit dem Jahr 2007, als er einem großen TV-Publikum bekannt wurde. Auch diesmal war die Rockstimme mit der Gitarre abgefahren gut.

    Wer schon häufiger im Wintergarten war, der weiß, dass die Musik in den Shows oft eine dienende Funktion für die Akrobatikprogrammpunkte übernimmt. Während die weltbesten Artisten auftreten, singen begnadete Sänger an der Seite der Akrobaten. Doch genauso wie bei der Show „Relax!“ war auch diesmal das Konzept ein wenig anders. Die sehr talentierten Musiker begleiteten zwar auch diesmal die einzelnen Akrobaten musikalisch, doch gaben sie in dieser Show auch eine Art eigenständiges Konzert, das von dem Publikum mit begeisterten Jubelstürmen honoriert wurde.

    Von Beginn an konnten die Sänger und die furiose Live-Band Chill Factor Berlin (Jan Stolterfoht an der Gitarre, Otto Block am Schlagzeug, der Bass-Gitarrist Lexa Schäfer, Sebastian Düwelt am Keyboard und der oben erwähnte Sänger Jez Green am Keyboard) die Zuschauer begeistern und zum Singen und Klatschen animieren.

    Die Filmausschnitte von dem Woodstock-Festival im Hintergrund taten ihr Übriges, um uns endgültig in die Zeit des Festivals zu versetzen.

    Doch eine Show im Wintergarten lebt nicht nur von ihren Sängern und Musikern, sondern brilliert auch durch ihre talentierten und international bekannten Akrobaten. Eröffnet wurde die Show durch den Akrobaten Fleeky (Fleeky Flanco), der uns zum Lied „Voodoo Child“ zeigte, wie man seinen Körper unmenschlich und dennoch leicht verbiegen kann. Dabei gab es keinen Gegenstand, in den der Kontorsion-Künstler nicht hineinkriechen konnte. Mit seiner wilden und leicht verrückten Art passte der Künstler perfekt zur Woodstock-Show.

    Zu meinen Highlights an dem Abend gehörten zwei Showpaare: Diego und Elena präsentierten uns an den Stapaten einen schnellen Kleiderwechsel in der Luft und voller magischer Momente. Am Ende sorgte das Paar für eine Überraschung in seinem Showprogramm und stand anschließend in Weiß auf der Bühne. „Reason to Believe“ - ein wunderschönes Lied, um diese liebevolle Performance zu begleiten.

    Dass eine Beziehung nicht nur gefühlvoll, sondern auch leidenschaftlich sein kann, bewies uns das Artistenpaar Waz'O am Trapez. Marie-Christine Fournier und Louis-David Simoneau demonstrierten die Höhen und Tiefen einer Beziehung und die Distanz und Annäherung zwischen zwei Liebenden – und das in einem sehr schwungvollen Showprogramm.

    Für zugleich ruhige und mystische Momente in der Show sorgte Simone Al Ani, der seine Ringe und Kugeln zu etwas Besonderem verwandelte und ihnen Leben einhauchte. Für einen Moment vergaßen die Zuschauer ihre Sorgen und den Alltag. Zum Lied „As tears go by“ belegte der Künstler mein Motto: Mit Gelassenheit und Harmonie kann man man die Herzen der Menschen erreichen.

    Aber eine Show kann natürlich nicht ohne temperamentvolle Programmpunkte existieren und davon hat der aus einer berühmten russischen Zirkusfamilie stammende Victor Krachinov (Krachinov Roslyakov Victor) mehr als genug. Der fröhliche Wirbelwind zauberte mit seiner Jonglage jedem im Zuschauersaal ein Lächeln ins Gesicht.

    Auch Valerie Inertie brachte mit ihrer feurigen Tanzperformance in, mit und auf dem Cyr Wheel zum Lied „Spinning Wheel" von Blood, Sweat & Tears die Bühne zum Beben.

    Das Duo Ikai erfreute uns nicht nur mit seiner schnellen und waghalsigen Show am Teeterboard, sondern zog das Publikum auch mit seinem komödiantischen Talent auf seine Seite.

    Mein Fazit: Wieder eine fantastische Show im Wintergarten Berlin! Phänomenale Stimmen, fabelhafte Akrobaten, charismatische Künstler und das Lebensgefühl des Woodstock-Festivals in einer Show!

    © E. Günther ("Mein Event-Tipp")

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    Ohrwürmer stehen im Zentrum
    1 Jahr her.
    Kritik

    Normalerweise stehen im Wintergarten Varieté die Akrobaten und Illusionskünstlerinnen im Mittelpunkt. Doch in der „Woodstock Variety Show“, die zum 50. Jubiläum des legendären Festival-Events im August 2019 herauskam und in leicht veränderter Form in diesem Frühjahr/Sommer wiederaufgenommen wurde, ist alles ein bisschen anders.

    Der knapp dreistündige Abend lebt vor allem von den Songs all der großen Namen der Pop- und Protestgeschichte der 1960er und 1970er Jahre: ein Ohrwurm von Janis Joplin, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Joan Baez, The Who und vielen anderen. Sie sorgen bei den Älteren für Nostalgie, kommen aber auch bei der Schulklasse, die in dieser Woche angereist war, gut an.

    Kleinkunst gibt es natürlich auch diesmal, das internationale Ensemble drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Die Nummern mit dem Diabolo, auf dem Cyr Wheel oder im Handstand variieren die Themen von jugendlicher Lebensfreude und Aufbruchstimmung, mit denen das im Schlamm versunkene Festival bis heute assoziiert wird.

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