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Bewertung und Kritik zu

EIN SCHWACHES HERZ
nach Fjodor M. Dostojewskij
Regie: Frank Castorf 
Premiere: 1. Juni 2017 
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
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„Ein schwaches Herz“ ist eine kurze, stille und traurige Geschichte, nicht über die Unmöglichkeit sondern über die Unerträglichkeit des Glücks. Mit ihr widmet sich Castorf in seiner letzten Inszenierung an der Volksbühne noch einmal seinem Lieblingsdichter.

Mit: Kathrin Angerer, Hendrik Arnst, Jeanne Balibar, Margarita Breitkreiz, Georg Friedrich und Marc Hosemann

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Regie: Frank Castorf
Raum: Bert Neumann
Bühne und Kostüme: Nina von Mechow
Kamera: Andreas Deinert
Ton: Klaus Dobbrick, Tobias Gringel
Dramaturgie: Sebastian Kaiser



 
Meinung der Presse zu „Ein schwaches Herz“ - Volksbühne


FAZ
★★★☆☆

rbb
★★★☆☆

taz
★★★☆☆

nachtkritik
★★★★☆

Berliner Zeitung
★★★★☆

Tagesspiegel
★★★★☆

Zitty
★★★☆☆

tip
★★★★★

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3.3/5 Insgesamt 11 Bewertungen (3 mit Rezension)
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Sehen, hören, unverstehen
  · 07.06.17
''Ich begriff erst jetzt: 
Das im totalen Sprechtheater des Frank Castorf immerfort zu Sehende/zu Hörende - und vollkommen egal, WAS da zu seh'n/zu hör'n sein würde - stellt die zwanggeword'ne Ausdrucksmöglichkeit theater-menschenhafter "Kreaturen" unter ihrer göttergleichen Fuchtel dar, versammelt und verirrt sie - - bis sie glühen und verglühen. 
Ja. 
Nicht mehr, nicht weniger. 
Und ausgerechnet dieses WIE, das mich so derart "an ihn" zieht, will ich dann hoffentlich noch Jahre und Jahrzehnte - sehend als wie hörend - hie und da erleben; bitter nur die faktische Erkenntnis, dass ihm hierfür in der Zukunft dieses auf ihn eingeschwor'ne Volksbühnenensemble fehlt. '' schreibt Andre Sokolowski am 7. Juni 2017 auf KULTURA-EXTRA
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Castorf verabschiedet sich mit zähem Dostojewski-Abend
  · 03.06.17
Leider fehlt diesem Abend, was eine gelungene Castorf-Inszenierung ausmacht: die Kabinettstücken und Highlights, die unvermittelt aus dem assoziativen Mäandern auftauchen. Diese funkelnden Glücksmomente machen selbst in den sehenswertesten und gefeiertesten Castorf-Regiearbeiten höchstens 1/3 der Spielzeit auf, trösten aber über Längen, Stagnation und quälende Leere hinweg, die an keinem Castorf-Abend fehlen.
Diesmal sind die Glücksmomente trotz langjähriger Castorf-Weggefährten wie Kathrin Angerer und Georg Friedrich auf ein Minimum reduziert. Selbst Nachtkritiker Christian Rakow, dessen Abschiedsschmerz aus jeder Zeile seiner Rezension spricht, musste zugeben: „Die Inszenierung war fahrig, zerfahren, unfertig, stagnierend, mäandernd, wenngleich in ihrem Anliegen lesbar. Sie war kein Vergnügen.“ Die unbequemen Sitzsäcke taten ihr Übriges, so dass sich der Saal spürbar leerte. Weiterlesen
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Unfertig und mit der heißen Nadel gestrickt
  · 02.06.17
''Wenn Castorf bei russischen Autoren wildert, sind das oft Reisen durch die Nacht und dauern fünf, sechs und mehr Stunden. Diesmal gibt er sich mit vier - pausenlosen - Stunden zufrieden. Eine Sitztortur und eine Theaterfolter. Denn es geht irgendwie um alles, also um nichts. Alle Texte werden geschreddert und neu collagiert und zerfallen zu Staub. '' schreibt Frank Dietschreit auf kulturradio.de
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