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MICHAEL KOHLHAAS
von Heinrich von Kleist
Regie: Lars Georg Vogel
Premiere: 6. September 2018 
Vaganten Bühne Berlin

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Zum Inhalt: Wie weit darf ein Mensch gehen, um sich Gerechtigkeit zu verschaffen? Kohlhaas, ein angesehener Rosshändler, endet als brandschatzender Mörder, weil ihm Ungerechtigkeit widerfahren ist. Als Pfand für einen Passierschein lässt er zwei seiner Pferde an der Burg des Junkers Wenzel von Tronka zurück. Die Tiere werden bis zu Kohlhaas' Rückkehr bei harter Feldarbeit zugrunde gerichtet und sind somit für den Rosshändler wertlos geworden. Bei dem Versuch, sich durch eine Klage Recht zu verschaffen, stößt Kohlhaas auf juristische Willkür, Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft. Dem begegnet er mit der für ihn einzig logischen Konsequenz: unerbittlicher Selbstjustiz.

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DER NAZI & DER FRISEUR
nach dem Roman von Edgar Hilsenrath
Regie: Hajo Förster 
Premiere: 19. April 2018
Vaganten Bühne Berlin

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Zum Inhalt: Max Schulz, gelernter Friseur, macht in den 1930 er Jahren Karriere in der SS. Als Wachmann eines Konzentrationslagers tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Schulfreund Itzig Finkelstein und dessen ganze Familie. In der Nachkriegszeit nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Palästina aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es dort zum Untergrundkämpfer für den Staat Israel und zum geachteten Besitzer eines Friseursalons.
Der Nazi, der sich selbst zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske, die in deutscher Sprache erstmals 1977 in Köln erschien, nimmt eine verstörende Erzählperspektive ein. Hilsenraths Provokation, die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen, hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.

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THE WHO AND THE WHAT
von Ayad Akhtar
Regie: Bettina Rehm
Premiere: 8. Februar 2018
Vaganten Bühne Berlin

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Zum Inhalt: Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanisch-amerikanischen Einwandererfamilie, schreibt an einem Buch über den Propheten. Sie geht darin der Frage nach, wie war er als Mensch, welche Leidenschaften trieben ihn um, und was für ein Bild hat sich der Islam von ihm gemacht. Das Thema ist konfliktträchtig, auch für die fiktive Schriftstellerin in Ayad Akhtars neuem Stück.
Afzal, ihr Vater und ein strenggläubiger Muslim, hat es in Amerika zu etwas gebracht, ihm gehören ein Drittel der Taxis der Stadt. Seine Frau ist gestorben, so gilt seine ganze Fürsorge seinen Töchtern. Er versucht sie zu verheiraten. Ohne Zarinas Wissen stellt er sogar eine Kontaktanzeige mit ihrem Profil ins Netz und prüft die möglichen Heiratskandidaten persönlich. So lernt sie Eli kennen, einen jungen Konvertiten, der eine Brücke zu schlagen vermag zwischen ihrem modernen Lebensstil und ihrem traditionellen kulturellen Erbe. Alles geht gut, bis Zarinas Manuskript in die Hände ihres Vaters fällt.

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DAS GEHEIMNIS DER IRMA VEP 
von Charles Ludlam
Regie: Jan Bolender 
Premiere: 29. November 2017 
Vaganten Bühne Berlin

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Das Geheimnis der Irma VepZum Inhalt: Lord Edgar Hillcrest, Ägyptologe und Besitzer des Guts Mandacrest, hat nach dem Tod seiner geliebten Frau Irma Vep in der Schauspielerin Enid endlich eine neue Liebe gefunden. Da jedoch auf dem Anwesen ein mysteriöser Kult um die verstorbene Irma gesponnen wird - die undurchsichtige Haushälterin Jane Twisden, Nicodemus Underwood, der langgediente Stallknecht, und sogar Edgar selbst sprechen ständig voller Wehmut von ihr - fühlt sich Enid als neue Dame des Hauses nicht besonders wohl. Geht Irma als Geist umher? Enid erfährt, dass der gemeinsame Sohn Irmas und Edgars von einem vermeintlich zahmen Wolf getötet wurde. Macht etwa sogar ein Werwolf die Runde? Alles scheint möglich, alles fragwürdig und vor allem zutiefst beunruhigend. Klar ist bis jetzt nur soviel: Lady Enid schwebt in großer Gefahr.

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DER UNTERTAN
von Heinrich Mann
Regie: Lars Georg Vogel
Premiere: 7. September 2017
Vaganten Bühne Berlin

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Der UntertanZum Inhalt: Ob schon als schwächliches Kind, ob in der Burschenschaft, ob beim Militär, in der Wirtschaft oder als Sklave im Domina-Schlafzimmer seiner Frau: Diederich Heßling kennt nur eine Tugend, und die heißt Unterwerfung. Die Vaganten Bühne unternimmt mit der Bühnenadaption von "Der Untertan" eine theatralische Reise in die Seele der Deutschen, die bestimmt wird von der Leidenschaft für Ordnung, Anpassung und Duckmäusertum. Oben der Kaiser - er war schon zu seiner Zeit die Karikatur seiner selbst und passte genau zu seinem Volk - und unten der sich lustvoll der Macht des Stärkeren unterwerfende Papierfabrikant Diederich Heßling.

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ZEIT DER KANNIBALEN
von Johannes Naber
Regie: Lars Georg Vogel
Premiere: 2. Februar 2017
Vaganten Bühne Berlin

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Zum Inhalt: Die Unternehmensberater Öllers und Niederländer sind ein eingespieltes Team: Im Auftrag der ‚Company‘ sind sie auf dem gesamten Globus unterwegs, um die Gewinne ihrer Kunden zu maximieren. In den immer gleichen vollklimatisierten Räumen internationaler Hotelketten führen sie Gespräche über Outsourcing, Stellenabbau und entscheiden dabei in Sekunden über Millionenbeträge. Die realen Folgen ihrer Transaktionen wollen und müssen sie dort nicht sehen. Sie haben, so scheint es, alles bestens im Griff.
Da werden sie mit dem Selbstmord eines Kollegen konfrontiert, der gerade die heiß begehrte Beförderung zum Teilhaber der Firma erhalten hat. Als kurz darauf die neue Kollegin Bianca März auftaucht, gerät ihre Komfortzone ins Wanken. Weshalb sind sie jetzt zu dritt? Wurde sie auf Öllers und Niederländer angesetzt? Und was passiert jenseits der Hoteltüren eigentlich wirklich?

Weiterlesen: Zeit der Kannibalen

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TOUR DE FARCE
von Philip LaZebnik und Kingsley Day
Regie: Lars Georg Vogel
Premiere: 6. Dezember 2016 
Vaganten Bühne Berlin

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Zum Inhalt: Fünf Männer und fünf Frauen durchleben in neunzig Minuten in einem Hotelzimmer die Höhen und Tiefen des Lebens mit allem, was Karriere und Zweierbeziehungen so am Laufen hält. Das Spiel beginnt mit Schriftsteller Herb, der gerade seinen Ratgeber „Ehe währt für immer“ der Presse vorstellt, und seiner cholerischen Frau Rebecca, die sich nach ihrer Jugendliebe verzehrt. Die tritt wenig später in Gestalt eines versoffenen Politikers auf. Der wiederum, im falschen Zimmer gelandet, wollte gerade ein blondes Luder vernaschen. Dumm, dass der Wandschrank schon besetzt ist: da versteckt sich nämlich die Klatschreporterin, bedrängt von einem Kameraassistenten, der mal mit Ingmar Bergmann zusammengearbeitet hat. Dazwischen mischen noch andere mit, wie der neurotische Page und ein diebisches Zimmermädchen.

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WIR SIND KEINE BARBAREN!
von Philipp Löhle
Regie: Bettina Rehm
Premiere: 15. März 2016 
Vaganten Bühne Berlin

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Zum Inhalt: Was machen Sie, wenn ein Fremder nachts an ihre Wohnungstür klopft und um Asyl bittet? Wie in einer menschlichen Versuchsanordnung spielt Autor Philipp Löhle in „Wir sind keine Barbaren! diese Situation durch – mit bissigem Humor und mit einem Heimatchor. Der erhebt in trauter Eintracht die Stimme, in der das "Wir" großgeschrieben wird. WIR sind alle gleich, werden 73 Jahre alt und haben mindestens drei Hobbys.
WIR sind in diesem Fall Barbara und Mario und die neuen Nachbarn Linda und Paul. Auch wenn das erste Kennenlernen der beiden Paare mehr als holprig verläuft, finden sich doch genügend gemeinsame Interessen – Flachbildschirme für die Männer, Yoga für die Frauen – um eine Freundschaft zu begründen. Als jedoch eines Nachts ein Fremder auftaucht, dem Barbara kurzerhand Asyl in ihrer Wohnung gewährt, ist es mit den Höflichkeiten vorbei.
Hin- und hergerissen zwischen Menschenfreundlichkeit und Furcht vor dem Anderen, zwischen dem Reiz des Exotischen und tief sitzenden Vorurteilen, zwischen Neugier und Angst, geraten die Helden der tragikomischen Groteske an den Rand ihrer Existenz.

Weiterlesen: Wir sind keine Barbaren!

 
VAGANTEN BÜHNE

Vaganten BühneDie Vaganten Bühne ist ein nahe dem Bahnhof Zoologischer Garten und dem Kurfürstendamm in der City West gelegenes Privattheater in der Kantstraße im Ortsteil Charlottenburg von Berlin. Das Theater verfügt über 100 Plätze und ist heute ein funktionaler Bau mit Studiocharakter. Es teilt sich das Gebäude mit dem Jazzclub Quasimodo, dem Qmodo Restaurant und dem Delphi-Filmpalast. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen das Theater des Westens, die Galerie C/O Berlin und gegenüber das Savoy Hotel.

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Vaganten Bühne Berlin
www.vaganten.de
Kantstraße 12a - 10623 Berlin
Telefon: 030 3124529
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