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Bewertung und Kritik zu

ASS-DUR 
Die große Ass-Dur Weihnachtsshow
Regie: Jan Martensen
Berlin-Premiere: 7. November 2017 (Uraufführung) 
Tipi am Kanzleramt - Bar jeder Vernunft, Berlin

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eventimZum Inhalt: Ein Weihnachtsprogramm – der ultimative Zipfel auf der Mütze des genialen Musik-Comedy-Duos. Begleitet von der – selbstverständlich ebenfalls jetzt schon legendären – Heilig-A-Band, lädt Ass-Dur in diesem Jahr zu einer besonderen Reise, die Musik, Comedy, Geschichte und Spiritualität auf ihre unnachahmlich witzige Weise vereint. Benedikt und Dominik brennen darauf, die 24 Showtüren ihrer aufwendigen Weihnachtsproduktion für ihr Publikum zu öffnen. Erfahren Sie, was es eigentlich wirklich mit dem Nikolaus auf sich hat, wie ein echter Berliner Weihnachtssong geht, ob Benedikt mit seiner neuen Rolle als Arbeitgeber einer ganzen Band klarkommt, und natürlich: die ganze Wahrheit über Weihnachten.

Regie: Jan Martensen
Musikalische Leitung & Komposition: Christoph Reuter
Bühnenbild: Ivan Ivanov
Sounddesign: Daniel Selinger
Lichtdesign: Sven Herzel

Heilig-A-Band
Keyboard: Christoph Reuter, Carly Quiroz, Florian Wagner
Drums: Kai Schoenburg, Phillip Zwirchmayr
Bass: Sebastian Vogel, Carsten Schmelzer


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1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Sehr empfehlenswert, auch für Weihnachtsmuffel ...
  · 14.12.17
Dur-Tonarten werden oft als klar, hell und heiter beschrieben, vielleicht hat sich das Duo deshalb seinen Namen a**-Dur verpasst. Denn heiter sind die Shows der beiden Asse allemal, wenn auch noch sehr viel mehr dahintersteckt. Benedikt Zeitner und Dominik Wagner sind seit elf Jahren ein musikalisches Comedy-Duo, haben sich auf der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler kennen gelernt und beherrschen die Klaviatur vieler Musikepochen souverän. Nachdem sie mit ihrer ersten Show 2006 schon in der Bar jeder Vernunft gastierten, nahmen sie nun die Einladung vom Tipi an, eine Weihnachts-Show zu kreieren, was ihnen voll und ganz gelungen ist. Dabei agieren sie ganz nach dem Prinzip der unterschiedlichen Typen, Zeitner mimt den schnittigen aufgeweckten Schlaumeier, während Wagner dazu einen klaren Kontrapunkt setzt. Wenig ambitioniert und eher gelangweilt konterkariert er seinen Bühnenpartner durchgängig, nicht ohne mit Doppeldeutigkeiten und ebensolchen Witzen immer wieder unerwartet dazwischen zu grätschen und sich zu keiner Emotion hinreißen zu lassen.

Die Show beginnt mit Schnick Schnack Schnuck und damit verbundenen Streitigkeiten. Da sind die beiden noch nicht auf der Bühne, haben Wichtiges zu klären. Es folgt, nun auf der Bühne, ein Blockflötenkonzert mit flötistischen Ausreißern, die einem immer noch, aus der Kindheit vertraut, in den Ohren klingen.

Die Show, übrigens zum ersten Mal durch ein Bühnenbild, einen überdimensional großen und bespielten Adventskalender, und eine Band ergänzt, ist abwechslungsreich. Irrtümer über Jesus´ Geburt werden ebenso ausgeräumt, wie der eigentliche Grund vermittelt wird, warum Weihnachten gefeiert wird. Man erfährt, wie Tanzen im Sitzen geht und wie „Oh Tannenbaum“ auf der Geige klingen kann.

Langeweile kommt nicht auf, die Show überrascht immer wieder mit neuen Acts und auch die sehenswerten Kostüme wechseln. Die Heilig-A-Band besteht nicht nur aus den drei Musikern an Bass, Schlagzeug und Keyboard, letzterer hat auch alle Songs geschrieben, einige davon Berlin auf den Leib. Was komisch und mitreißend daher kommt und von Benedikt Zeitner gesanglich gekonnt umgesetzt wird. Dominik Wagner besticht durch hinreißendes Geigenspiel, beide sitzen auch immer wieder am Flügel, wo sich während Bachs Weihnachtsoratorium auch gern mal gleichzeitig und gegenseitig aus-, um- und angezogen wird.

Es gibt Fleißsterne, eine Publikumssprecherin und vegane Weihnachtsmänner, "Stille Nacht" wird mit dem Publikum gesummt und am Ende wird ein Krippenspiel mit einem Meadley verschiedener Schlager präsentiert. Und wenn die beiden es sogar schaffen, Songs von Michael Jackson mit deutschen Weihnachtsliedern zu kombinieren, fällt auch Dominik Wagner mal kurz aus der Rolle und rockt die Bühne. Bevor er als Engel durch die Lüfte schwebt.

Am Ende gibt’s noch ein paar Einblicke in Privates, aber daran liegt es nicht, dass in der Show neben Musik, gutem Humor und Professionalität auch ganz viel Seele liegt. Die beiden Jungs berühren und als die 10-jährige Josephine aus dem Publikum auf der Bühne „Oh, du Fröhliche“ singt, scheinen sie selbst gerührt. Der Zaubertrick am Schluss lässt´s dann nochmal richtig weihnachtlich werden. Ein unterhaltsamer, mitreißender und sogar spiritueller Abend ...
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