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    Florentina Holzinger: KRANETUEDE – (Etude for a crane)

    Bewertung und Kritik zu

    KRANETUEDE – (Etude for a crane) 
    Florentina Holzinger & Team
    Premiere: 29. Juni 2023 
    Sophiensaele Berlin - Seebad Friedrichshagen

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    Zum Inhalt: Tanz, Stunts und Wassergeister am Müggelsee: Seit 2020 präsentieren Florentina Holzinger und Team musikalisch-performative Experimente im öffentlichen Raum. Diese sogenannten „Etüden“ fanden bisher auf Parkdecks, Straßen und städtischen Plätzen statt. Nun begibt sich die kommende Etüde – die KRANETUDE – passend zum Sommer-Feeling erstmals an ein beliebtes Berliner Ausflugsziel: das Seebad Friedrichshagen. Hier entsteht zur Komposition der Musikerin Katharina Ernst für multiples Schlagwerk eine Choreografie für acht Körper und einen Kran auf dem Wasser. Diese KRANETUDE sucht nach neuen Präsentationskontexten für den Tanz, schließt an Recherchen zu feministischen Zugriffen auf das Element Wasser an und erforscht Möglichkeiten eines „technischen“ Theaters im Wasser. Auf bewegter See gibt die Komposition den Rhythmus im Einklang mit dem mechanischen Getriebe vor. Florentina Holzingers Arbeiten verschieben kontinuierlich die Grenzen von Theater-Illusion und realer Aktion, Tanz und Stunt-Act, Entertainment und Hochkultur. Zum Ende des Festivals Leisure & Pleasure und zum Abschluss der letzten Spielzeit unter der künstlerischen Leitung von Franziska Werner präsentieren die Sophiensæle dieses besondere Happening am Berliner Müggelsee.

    PERFORMANCE Natasha Vergilio, Mina Tomic, Maartje Pasman, Xana Novais, Netti Nüganen, Sophie Duncan, Annina Machaz, Linnéa Tullius, Florentina Holzinger

    CHOREOGRAPHIE, KONZEPT, REGIE Florentina Holzinger  BÜHNENBILD, KONZEPT Nikola Knecevic KOMPOSITION + SOUNDDESIGN Katharina Ernst, Stefan Schneider DRUMMS, PERCUSSIONS Judith Schwarz, Shiau-Shiuan Hung, Stina Fors, Katharina Ernst DIRIGENTIN Sibylle Fischer TECHNISCHE LEITUNG Stephan Werner TECHNISCHE UNTERSTÜTZUNG Dörte Wilfroth, Michael Henn, Ivan Bartsch, Camilla Smolders, Juan Arata, Manuel Henne STUNT + RIGGING-KOORDINATOR Ronny Horning, Alexander Kusmak WASSERSICHERHEIT + STUNT-RIGGING Kim Ruhnau FLYBOARDING Team fly-board.eu + Tatiana Fedorova PRODUKTION neon lobster / Giulia Messia, Katharina Wallisch, Tammo Walter GESCHÄFTSFÜHRUNG + INTERNATIONALER VERTRIEB neon lobster / Giulia Messia, Katharina Wallisch 


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    Unterlaufen aller Erwartungen
    7 months ago
    Kritik

    ''Manche mögen vielleicht eine Art Wasserspringen erwartet haben, mit mehr oder minder eleganten Sprüngen vom Kran ins Wasser oder erwarten, dass die Performerinnen irgendwann in den See stürzen – aber das geschieht nicht, der Kran setzt sie einfach auf dem Steg ab und nach 45 Minuten ist die Show zu Ende.

    Holzinger unterläuft hier also auch die Happening- und Spektakel-Erwartungen an sie, als die Choreografin, die mit Stunts in Schmerz-Zonen geht, die Horror-Splatter-Sex-Gewalt-Kampfkunst-Elemente nutzt und mit Aktionismus und Provokation in Schockbereiche vordringt.

    All das geschieht nicht. Holzinger arbeitet an der Illusion, den Körper vom Boden loskriegen zu können und sie bedient mit dieser kurzen, amüsanten Etude, diesem Spiel mit Bedeutsamkeiten dann doch auch die Illusionsmaschine Theater.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur

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    Abschiedsgeschenk lässt Virtuosität aufblitzen
    7 months ago
    Kritik

    Zu den Drums, die Sibylle Fischer mit ausladenden, geradezu parodistischen Bewegungen dirigiert, begeben sich die Performerinnen von Holzingers Compagnie zum Badesteg, wo ein überdimensionaler Kran thront und die wie bei diese Regisseurin üblich nackten Frauen in die Höhe hebt. An den Haken baumelnd vollführen sie ein Ballett, während unten zwei Kolleginnen auf Wasserski in James Bond-Manier über die Seeoberfläche rasen und auch kurz eintauchen. In diesen kurzen Szenen steckt alles drin, was Florentina Holzinger zu einer der angesagtesten Größen der Theater- und Performance-Szene machte.

    Anders als bei der überbordenden anspielungsreichen „Ophelia“-Show bietet dieser unterhaltsame Saison-Ausklang nicht mehr als eine sommerliche, kleine Etüde, in der Holzinger ihre Virtuosität kurz aufblitzen lässt. Wie Esther Slevogt in ihrer Nachtkritik betonte, bietet der Abend abr auch nicht weniger, so dass sich die Anreise gelohnt hat, auch wenn sie für die allermeisten wohl länger war als die Show vor Ort.

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