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    Komische Oper Berlin
    www.komische-oper-berlin.de
    Behrenstraße 55-57 - 10117 Berlin
    Telefon: 030 202600
    SPIELPLAN & KARTEN

    Messeschlager Gisela

    Bewertung und Kritik zu

    MESSESCHLAGER GISELA 
    Gerd Natschinski
    Regie: Axel Ranisch 
    Premiere: 8. Juni 2024
    Komische Oper im Schillertheater Berlin (im Zelt vor dem Roten Rathaus) 

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    Zum Inhalt: Im Modeatelier VEB Berliner Schick herrscht Betriebsleiter Herr Kuckuck, ehemaliger Buchhalter, der in seinem Betrieb massenhaft Waren produzieren lässt, die kein Mensch tragen kann. Wichtigstes Ziel: Erfolg bei der bevorstehenden Modemesse in Leipzig! Neben ihm und seiner Chefsekretärin gibt es da aber auch noch Gisela, Mitarbeiterin mit Bodenhaftung, auf die auch der Zeitungsfritze Fred Funke ein Auge geworfen hat. Zum heißbegehrten Messeschlager in Leipzig wird schließlich nicht der Entwurf aus der Chefetage, sondern der von Gisela – Mode für und nicht gegen die Frau!

    Gerd Natschinski komponierte sein erstes Musiktheaterwerk für das Berliner Metropoltheater »modern und experimentierfreudig, aber den Erfahrungen bester Tradition verbunden«. Die schmissigen Melodien gehen ins Ohr und im Dirigat von Adam Benzwi direkt in die Beine.

    Musikalische Leitung: Adam Benzwi
    Inszenierung: Axel Ranisch
    Choreographie und Co-Regie: Christopher Tölle
    Bühnenbild: Saskia Wunsch
    Kostüme: Alfred Mayerhofer
    Dramaturgie: Johanna Wall
    Chöre: David Cavelius
    Licht: Johannes Scherfling

    3.0 von 5 Sterne
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    Muntere Sommer-Typenkomödie
    26 Tage her.
    Kritik
    Für die sommerliche Retro-Operette im Zelt bekam Axel Ranisch ein prominentes, bunt zusammengewürfeltes Team an die Seite: die musikalische Leitung hat wieder mal – wie so oft an Komischer Oper und BE – Adam Benzwi in seinen bewährten Händen. Die Titelrolle der öffentlichkeitsscheuen Modedesignerin Gisela übernimmt Gisa Flake (einem größeren Publikum vor allem aus der ZDF-heute-show sowie weiteren TV-Auftritten bekannt). Wer vor allem durch sie angelockt wurde, dürfte überrascht sein, wie zurückgenommen und mit angezogener Handbremse sie diese Rolle anlegt. Um sie herum wuselt etine ganze Armada: zunächst ihr Chef Robert Kuckuck (Thorsten Merten), die Karikatur eines von sich eingenommenen, nach dem großen Wurf strebenden VEB-Betriebsleiters, der sich mit seinem Melonen-Kostüm lächerlich macht. In den Mittelpunkt drängt es auch die Chefsekretärin Margueritte Kulicke (Maria-Danaé Bansem), die den Männern den Kopf verdreht, von glamourösen Westreisen träumt und schließlich doch auf den Pfad sozialistischer Tugend zurückgebracht wird. Eine weitere zentrale Rolle hat der Journalist Fred Funken (Nico Holonics, der am Berliner Ensemble u.a. den Mackie Messer spielt), der sich undercover als Lagerarbeiter in den Betrieb einschleicht. Andreja Schneider (Geschwister Pfister) ist in ihrer Paraderolle als strenge Mutter der Compagnie (Werkstattleiterin Emma Puhlmann) zu sehen.

    „Messeschlager Gisela“ legt Ranisch als muntere Typenkomödie an. In den knapp 2,5 Stunden wird der kaum noch gespielte DDR-Klassiker, an den sich zuletzt Peter Lund an der Neuköllner Oper wagte, reanimiert. Die politischen Rahmenbedingungen spielen an diesem Abend aber keine so große Rolle, im Zentrum stehen – wie üblich – bei Ranisch die Figuren mit ihren Macken und Träumen, auf die er einen belustigt-liebevollen Blick wirft.

    Komplette Kritik: https://daskulturblog.com/2024/06/26/messeschlager-gisela-komische-oper-kritik/
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