Komische Oper Berlin
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    SPIELPLAN & KARTEN

    Yuri

    Bewertung und Kritik zu

    YURI 
    Work-out-Oper von CLUB GEWALT
    Regie: Mara van Vlijmen
    Premiere: 10. Februar 2024 
    Komische Oper im Schillertheater Berlin 
    Schall & Rausch Festival im KINDL - Zentrum für zeitgenösissche Kunst

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    Zum Inhalt: Pop meets Sport! Das niederländische Musiktheaterkollektiv CLUB GEWALT spannt mit olympischer Ambition die Muskeln und Stimmbänder in dieser Work-out-Oper über den niederländischen Weltmeister im Ringturnen Yuri van Gelder. CLUB GEWALT widmen sich dem Aufstieg und Fall des sogenannten niederländischen »Lord of the Rings« mit viel Elektro-Pop und gymnastischen Choreographien. Für alle, die dann noch nicht genug haben, gibt es im performativen Konzert DIE HEXE noch mehr von CLUB GEWALT, diesmal in Gestalt der Band Herr Hamsterfleisch.

    Mit Loulou Hameleers, Suzanne Kipping, Robbert Klein, Amir Vahidi, Gerty Van de Perre, Tiffany Vicario, Renée de Gruijl

    Konzept und Musik: CLUB GEWALT
    Regie: Mara van Vlijmen
    Dramaturgie: Anne van de Wetering
    Licht: Marijin de Jong
    Produktionsleitung: Andrea van Bussel


    WIR EMPFEHLEN

    3.0 von 5 Sterne
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    Spannendes Material für Workout-Performance
    17 days ago
    Kritik

    Den Turner Yuri van Gelder kennen hierzulande wohl nur die wenigsten. Anders sieht es in den Niederlanden aus: er war ein vielversprechendes Talent, wurde 2005 nach einem Welt- und drei Europameistertiteln zum Sportler des Jahres in seiner Heimat gewählt und als "Lord of the Rings" gefeiert, stand jedoch 2009 vor den Trümmern seiner Karriere, als bei einer Dopingkontrolle Kokain nachgewiesen wurde. Nach Sperre und Suspendierung aus dem Sportkader der Armee kämpfte er sich zurück, schaffte im zweiten Anlauf die Qualifkation zu den Olympischen Spielen in Rio 2016. Im Finale konnte er nicht antreten, da ihn das NOK erneut suspendierte: er war bei einer Sauftour kurz vor dem Wettkampf erwischt worden.

    Dieser Athlet, der sich mit so viel Einsatz an die Spitze kämpfte, über eigene Fehler und seinen Rauschzustand stürzte, sich zurückkämpfte und erneut über seine Fehler und seinen Rausch stürzte, bietet so viel tragikomisches Potenzial, dass man ein großes Biopic oder eine mehrteilige Serie über ihn drehen könnte. Das niederländische Performance-Kollektiv entschied sich, seine Geschichte in dem 40minütigen Stück „Yuri“ zu erzählen.

    In einer kraftraubenden Performance schildern sie Aufstieg und Fall, Wiederaufstieg und erneuten Fall aus der Ich-Perspektive ihrer Figur. Fast nonstop sind sie in Bewegung und keuchen die auf Englisch übertitelte Lebensgeschichte in die  Mikros, während sie ihr Workout-Programm im Kindl durchziehen. Von dieser einen Idee lebt die kurze Performance. Die Figur Yuri hätte noch mehr spannendes Material für weitere Auseinandersetzungen geboten.

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