Stage Musicals


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DISTANT MATTER | HALF LIFE
 von Anouk van Dijk | Sharon Eyal und Gay Behar
Premiere: 15. Februar 2019 
Staatsballett in der Komischen Oper Berlin

Zum Inhalt: Anouk van Dijk, derzeit Leiterin der australischen Tanzcompagnie Chunky Move, erarbeitet eine Uraufführung mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin. Von der Rotterdam Dance Group kommend und nach einigen Jahren bei der Pretty Ugly Dance Company hat Anouk van Dijk nicht nur mit dem Choreographieren begonnen, sondern auch eine eigene Bewegungsmethode, die „Countertechnique“ entwickelt. Jede der Bewegungen mit einer Gegenbewegung in Balance zu bringen, ist das Konzept, das dem Tanz ungewohnte Perspektiven eröffnet und das in ihren Werken eindrücklich praktiziert wird. Dem Berliner Publikum dürfte sie in guter Erinnerung sein, da sie an der Schaubühne Berlin wie auch beim Berliner Theatertreffen mit mehreren Projekten in Erscheinung getreten ist, die sie gemeinsam mit Falk Richter erarbeitete.

Tanzstück von Anouk van Dijk
Musik von Jethro Woodward

Weiterlesen: Distant Matter | Half Life (Staatsballett)

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LA BOHÈME
von Giacomo Puccini
Regie: Barrie Kosky 
Premiere: 27. Januar 2019 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Das Leben ist groß! Und es ist kalt ... am Weihnachtsabend um 1830, im Pariser Quartier Latin. Nicht für die Miete, nicht fürs Feuerholz und nicht fürs Festmahl reicht das Geld der Bohémiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, doch reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Freund Marcello verfällt, einmal mehr, der schönen Musetta. Die Künstler feiern, streiten, leiden und lieben durch den Winter – bis Rodolfo, aus finanzieller Not und Überforderung, die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind … doch es ist zu spät.

Ein literarisches Denkmal ist jener zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Roman, mit dem der französische Schriftsteller Henri Murger seine Zeit, seine Freunde und sein eigenes Leben im legendären Pariser Künstlerviertel verewigte. Seine Szenen aus dem Leben der Bohème schildern das Leiden, Feiern und Lieben einer frühen Subkultur, deren antibürgerlicher Lebensstil spätestens mit Giacomo Puccinis genialer Bearbeitung des Stoffes für die Opernbühne zum Inbegriff modernen Künstlertums wurde. Die 1896 uraufgeführte Partitur schildert große Gesellschaftsbilder in realistischen Klangfarben, kontrastiert Großstadt-Ensembles mit Momenten zarter Innerlichkeit, die in überwältigenden Gefühlsausbrüchen zu einer bewegenden Allegorie der Kunst, des Lebens und seiner Flüchtigkeit werden.

Weiterlesen: La Bohème

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VIKTORIA UND IHR HUSAR
Konzertante Operette - Paul Abraham
Premiere: 23. Dezember 2018 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Gerd Wameling, Grand Seigneur des deutschen Theaters (u. a. Im Weißen Rössl mit den Geschwistern Pfister oder Kunst mit Udo Samel und Peter Simonischek) und bekannt aus Film und Fernsehen (u. a. Wim Wenders In weiter Ferne, so nah!, Kondom des Grauens, mehrere Tatort-Folgen) berichtet als amerikanischer Botschafter in Japan und Russland dem nach großen Gefühlen dürstenden Operettenpublikum von seiner unglücklichen Liebesgeschichte mit der ungarischen Gräfin Viktoria, die ihren Husaren einfach nicht vergessen kann. Sibirien, Tokyo, St. Petersburg und das ungarische Dörfchen Doroszma sind die Stationen jener Operette, deren Aufführung im Haus an der Behrenstraße den Weltruhm des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham begründete.

Husarenrittmeister Stefan Koltay flieht mit seinem Burschen Jancsi aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Japan, wo er seine einstige Verlobte Viktoria nun als Gattin des amerikanischen Botschafters wiedertrifft. Unter diplomatischem Schutz reisen Koltay, Viktoria, deren Bruder Ferry, seine japanische Verlobte O Lia San und der in Viktorias hübsche Zofe verliebte Jancsi mit dem amerikanischen Botschafter nach St. Petersburg. Überzeugt davon, dass Viktorias Liebe zu ihm erloschen ist, liefert sich Koltay selbst dem russischen Geheimdienst aus. Nach Monaten treffen alle Beteiligten in Viktorias ungarischem Heimatdorf wieder zusammen und feiern am Ende gleich dreifach Hochzeit!

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CANDIDE
Musical von Leonard Bernstein
Regie: Barrie Kosky 
Premiere: 24. November 2018 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Nach dem überwältigenden Erfolg der von aller Patina befreiten West Side Storyinszeniert Barrie Kosky nun mit Leonard Bernsteins weniger bekannten Comic Operetta Candide ein Werk, das in keine Schublade zu passen scheint: Das rasante Voltaire-Operetten-Musical rund um die Frage »Warum passieren guten Menschen schlimme Sachen?« ist wildes Roadmovie, satirische Philosophiestunde und eine Liebeserklärung an die europäische Musikgeschichte zugleich! 

Knall auf Fall muss der nicht ganz so wohlgeborene Candide nach der Enthüllung seiner Liebe zur edlen Baronesse Kunigunde die geliebte Heimat verlassen. Arglos und unbekümmert macht er sich auf eine Reise durch die Welt, angetrieben vom Credo seines Lehrers Pangloss, das da lautet: Die Welt, wie sie ist, ist die einzige, die es gibt, und folglich auch die bestmögliche. Nun begegnet Candide auf seiner Reise von Bulgarien bis Lissabon, von Paraguay bis Venedig allerdings nichts als haarsträubende Grausamkeit von Natur und Mensch: Krieg, Prostitution, Menschenhandel, Erdbeben und gleich eine Vielzahl an verschiedensten Morden. Vom promiskuitiven, erstochenen Großinqusitor bis zum erhängten und wiederaufstehenden Philosophen pflastern bizarre Tote und Untote den Weg von Candides wundersamer Reise. Doch angetrieben durch seinen unüberwindbaren Optimismus, lässt sich Candide von nichts in seinem Glauben an das Gute und an die Liebe zu Kunigunde beirren. Schließlich darf er sein Herzblatt nach unzähligen Abenteuern rund um den Globus endlich wieder in die Arme schließen – doch was ist nach all dem Erlebten noch geblieben von der einst schwärmerischen Liebe?

Weiterlesen: Candide

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DER ZAUBERER VON OZ
von Pierangelo Valtinoni
Regie:Felix Seiler 
Premiere: 28. Oktober 2018 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Ein Wirbelsturm über der Steppe von Kansas entführt das Häuschen mitsamt der kleinen Dorothy und ihrem Hündchen Toto in das weit entfernte Land Oz. Hier leben sprechende Mäuse, fliegende Affen, gute und böse Hexen und ein geheimnisvoller Zauberer. Nur er, heißt es, kann Dorothy den Weg zurück nach Kansas zeigen. In ihren Zauberschuhen und in Begleitung ihrer drei merkwürdigen und liebenswerten neuen Freunde macht sich Dorothy auf den Weg zur sagenhaften Smaragdstadt. Wird der Zauberer helfen und tatsächlich die größten Wünsche der vier Freunde erfüllen? Schenkt er der vorlauten Vogelscheuche endlich ein Gehirn, dem Blechmann ein liebendes Herz und dem feigen Löwen den lang ersehnten Mut? Und weiß der Zauberer wirklich einen Weg nach Hause, heim zu Dorothys Onkel und Tante? Auf ihrem Weg zur Smaragdstadt erwarten die Gefährten Prüfungen und große Gefahren, die nur wahre Freunde gemeinsam meistern.

Weiterlesen: Der Zauberer von Oz

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DIE TOTE STADT
von Erich Wolfgang Korngold 
Regie: Robert Carsen 
Premiere: 30. September 2018 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Nach dem Tod seiner Frau Marie hat sich Paul vollkommen in seine »Kirche des Gewesenen« zurückgezogen. Abgeschottet nach außen lebt er einzig der Erinnerung an die Verstorbene, als eines Tages die Tänzerin Marietta auftaucht, die Marie zum Verwechseln ähnlich sieht. Er verliebt sich in sie und will doch letztlich nur die verlorene Tote wieder zum Leben erwecken. Immer mehr verstrickt sich Paul in seiner besessenen Liebe, bis es zur Katastrophe kommt. Oder war alles nur ein Traum? Ein Streich des Unbewussten? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Tod der geliebten Frau?

Tief hinein ins undurchdringbare Gewirr des Unbewussten führt das spätromantische Meisterwerk des erst 20-jährigen Korngold. Als Vorlage der Oper diente der symbolistische Kultroman Bruges-la-Morte (Das tote Brügge) des Belgiers Georges Rodenbach, der in seiner Morbidität und symbolträchtigen Vieldeutigkeit ganz den Geist des Fin de Siècle atmet. Korngold, der sich mit seinem ersten abendfüllenden Bühnenwerk die Opernwelt eroberte, zählte zeitweilig neben Richard Strauss zu den meistgespielten Komponisten auf deutschsprachigen Bühnen, ehe die Nationalsozialisten seiner Opernkarriere ein jähes Ende setzten. In den letzten Jahrzehnten erfährt Korngolds Werk endlich die ihm gebührende Renaissance.

Weiterlesen: Die tote Stadt

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YOUR PASSION IS PURE JOY TO ME | HALF LIFE
 von Stijn Celis | Sharon Eyal und Gay Behar
Premiere: 7. September 2018 
Staatsballett in der Komischen Oper Berlin

Zum Inhalt: Stijn Celis ist einer der führenden zeitgenössischen Choreographen, dessen Werke die Ballettspielpläne europaweit bereichern. „Your Passion is Pure Joy to Me“ entstand 2009 für das Göteborg Ballet, er spürt darin mit sieben Tänzerinnen und Tänzern der Stimmung nach, die sich für ihn aus Songs von Nick Cave ergeben. Die intensive Analyse der Texte spiegelt sich in der Auswahl weiterer Kompositionen von Pierre Boulez, Gonzalo Rubai Caba und Krysztof Penderecki und bildet den Horizont, vor dem sich das persönliche Erleben der Tänzerinnen und Tänzer zu einem emotionalen Ereignis verdichtet.

Tanzperformance von Stijn Celis
Musik von Pierre Boulez, Nick Cave, Gonzalo Rubalcaba und Krzysztof Penderecki

Weiterlesen: Your Passion is Pure Joy to Me | Half Life (Staatsballett)

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CHE MALAMBO
Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien
Premiere: 24. Juli 2018 (Gastspiel) 
Komische Oper Berlin

Zum Inhalt: Ein Rhythmus, der regelrecht süchtig macht und in den USA längst ein voller Erfolg: CHE MALAMBO, das Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien, kommt erstmals nach Deutschland. In einer explosiven Bühnenshow zelebrieren zwölf der besten Malambo-Tänzer des Landes in energiegeladenen Duellen die stolze Tradition ihrer Vorfahren. Angetrieben werden sie vom Trommeln der Bombos und den schneidenden Schlägen ihrer Lassos. Daraus entsteht ein permanenter, kraftstrotzender Flirt mit dem Publikum.

In Deutschland noch ein Geheimtipp, begeistert die zwölf Mann starke Malambo-Truppe in Nordamerika bereits ausverkaufte Häuser: „Sie bewegten das Publikum zu tobendem Applaus“, schwärmt zum Beispiel die New York Times. Mit ihren präzisen Tanzschritten im Takt der Trommelklänge, den wirbelnden Lassos und temporeichen Choreografien verwandeln CHE MALAMBO die Essenz der Gaucho-Tradition in eine überwältigende moderne Bühnenshow. In einer markanten Mischung aus Kraft, Rhythmusgefühl und Geschicklichkeit versetzen sie ihr Publikum Abend für Abend in absolute Euphorie.

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