Schwanda, der Dudelsackpfeifer

Bewertung und Kritik zu

SCHWANDA, DER DUDELSACKPFEIFER
von Jaromír Weinberger
Regie: Andreas Homoki 
Premiere: 29. März 2020 (ENTFÄLLT WEGEN CORONAVIRUS) 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Pünktlich zum Essen steht er auf dem Hof: Babinský – Strauchdieb, Volksheld, Legende – und nimmt den jungen Schwanda mitsamt des Dudelsacks flugs mit. Es lockt ein Abenteuer, die große Welt! Mit guter Laune und seinem Instrument erwärmt der junge Mann ein Königinnenherz aus Eis, gewinnt ein Volk, gerät in Eifersuchtsprozesse und gar in Höllenpossen. Doch die Hölle ist vor allem eins: sterbenslangweilig! Mit Babinskýs Hilfe, mit Witz und mit Taschenspielertricks rettet Schwanda seine Seele und gewinnt zum Schluss die Liebe seines Lebens.

Mit Schwanda schuf Jaromír Weinberger ein ebenso komisches wie berührendes Werk, das zwischen 1927 und 1933 zu den meistgespielten Opern zählte. Diese Liebeserklärung an Böhmen, aus Stoffen und Figuren der Heimat geschaffen, hat ihre musikalischen Wurzeln in Volksliedern und Tänzen der Region und trägt Blüten sowohl im Stil der Opern seines Landsmannes Bedřich Smetana – allen voran Die verkaufte Braut – als auch der spätromantischen Orchesterklänge à la Franz Schreker oder Richard Strauss. Nur ein Instrument kennt diese Partitur nicht: einen Dudelsack …

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Inszenierung: Andreas Homoki
Choreographie: Otto Pichler
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Simon Berger
Chöre: David Cavelius
Licht: Franck Evin


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