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Bewertung und Kritik zu

M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER
Musik von Moritz Eggert
Regie: Barrie Kosky 
Premiere: 5. Mai 2019 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Die Stadt ist in Aufruhr! Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Mehrere Mädchen sind bereits tot aufgefunden worden. Mit Hochdruck und allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln fahndet die Polizei nach dem Täter. Auch die Kriminellen der Stadt bleiben nicht untätig. Denn die erhöhte polizeiliche Aktivität mit ihren Razzien und Hausdurchsuchungen ist in jeglicher Hinsicht »berufsschädigend«. So sieht sich der Täter, letztlich Opfer seiner krankhaften Triebe, nicht nur von der Polizei, sondern von allen Dieben, Einbrechern, Huren, Hehlern, Bettlern und Betrügern der Stadt verfolgt, gejagt und in den Wahnsinn getrieben.

Fritz Langs Film, eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen, wirft in für seine Zeit geradezu revolutionärer Weise die Frage nach der Schuldfähigkeit eines krankhaften Mörders auf. Angesichts einer alle Bevölkerungsschichten erfassenden Hetzjagd scheint der Täter immer mehr zum Opfer zu werden. Die Stadt selbst mit ihren Menschen, Autos, Gebäuden, Gerüchen und Geräuschen wird im Kopf des Gejagten zunehmend zum bedrohlichen Gegenspieler. Obwohl diese Großstadt nicht näher benannt wird, atmet der Film die Atmosphäre des Berlins der 1920er Jahre. Unter Verwendung von Kinderliedern und von Gedichten des in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Schriftstellers Walter Mehring entwirft Komponist Moritz Eggert, in dessen Œuvre sich mehr als 20 ebenso eigenwillige wie verschiedenartige Bühnen­werke finden, ein Musiktheater zwischen Radiohörspiel, Dreigroschenoper und Großstadtsinfonie.

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild, Video und Licht: Klaus Grünberg
Co-bühnenbild: Anne Kuhn
Kostüme: Katrin Kath
Dramaturgie: Ulrich Lenz
Chöre: David Cavelius
Kinderchor: Dagmar Fiebach

TRAILER


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Oper von Moritz Eggert
  · 06.05.19
''Moritz Eggert wählt für den 100-Minüter ein elektronisch verstärktes Orchester mit E-Gitarre und Akkordeon – und einen riesigen Kinderchor, der seine Sache sehr gut macht. Tonal von vorne bis hinten, changiert das zwischen "Harry Potter" und "Clockwork Orange"; kann sich zwischen Kindermusical und Filmoper aber nicht entscheiden. Die Kinderlieder sind nicht eingängig genug. Auch dem Protagonisten Scott Hendricks kommt man – bei kühl deklamierendem Bariton – nicht recht näher. Er verbleibt zu sehr im Halbschatten.

Ainārs Rubiķis muss im Graben eher Lotsen-Dienste verrichten – was er gut macht. Im Ganzen ist das nicht mehr als: ein Achtungserfolg. Das Ganze hat mich, vielleicht auch wegen der schlechten Textverständlichkeit, nicht erreicht. Ich gestehe, dass Peter Lorre mit einem einzigen, stummen Wimpernaufschlag mehr Tragik und Emotionen evozierte als dieser sich hinziehende Abend. Vermutlich ist der Film einfach zu gut, um sich mit ihm anzulegen.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
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M wie Musical
  · 06.05.19
''Man verfolgte - analog dem Film - denselben Handlungsfluss, kürzte ihn hie und da oder ergänzte und "beruhigte" ihn mit Aufsagungen (Aufsingungen) allbekannter Kinderlieder wie z.B. "Warte, warte nur ein Weilchen" sowie einiger Gedichte Walter Mehrings. Kommentierendes und Dialoge/Szenen wurden aus dem Off gesprochen. Von Tobias Barthel stammten die Erwachs'nen-Köpfe, die von Kindern (mit Kostümen Katrin Kaths) wie Halloween'sche Kürbisse getragen wurden; und Klaus Grüneberg ließ seine Papp- und Stoffkulissenbauten rechts vor links hineinfahren. 

Ja, so vom Feeling her vermeinte ich es gar mit einer Art von M-Musical zu tun gehabt zu haben. Die Musik klingt unerheblich-leicht, die Sangesauftritte der vielen Kinder mach(t)en ihnen sichtlich Spaß und Freude. Das Orchester der Komischen Oper Berlin tönt meistens soundverstärkt, sein GMD Ainārs Rubiķis könnte auch - so wie zu schließen war - an andrer Position Cats und Phantom der Oper dirigieren; und warum auch nicht. Summa summarum: Flach und hohl.'' schreibt Andre Sokolowski am 6. Mai 2019 auf KULTURA-EXTRA
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