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Bewertung und Kritik zu

LA BOHÈME
von Giacomo Puccini
Regie: Barrie Kosky 
Premiere: 27. Januar 2019 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Das Leben ist groß! Und es ist kalt ... am Weihnachtsabend um 1830, im Pariser Quartier Latin. Nicht für die Miete, nicht fürs Feuerholz und nicht fürs Festmahl reicht das Geld der Bohémiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, doch reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Freund Marcello verfällt, einmal mehr, der schönen Musetta. Die Künstler feiern, streiten, leiden und lieben durch den Winter – bis Rodolfo, aus finanzieller Not und Überforderung, die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind … doch es ist zu spät.

Ein literarisches Denkmal ist jener zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Roman, mit dem der französische Schriftsteller Henri Murger seine Zeit, seine Freunde und sein eigenes Leben im legendären Pariser Künstlerviertel verewigte. Seine Szenen aus dem Leben der Bohème schildern das Leiden, Feiern und Lieben einer frühen Subkultur, deren antibürgerlicher Lebensstil spätestens mit Giacomo Puccinis genialer Bearbeitung des Stoffes für die Opernbühne zum Inbegriff modernen Künstlertums wurde. Die 1896 uraufgeführte Partitur schildert große Gesellschaftsbilder in realistischen Klangfarben, kontrastiert Großstadt-Ensembles mit Momenten zarter Innerlichkeit, die in überwältigenden Gefühlsausbrüchen zu einer bewegenden Allegorie der Kunst, des Lebens und seiner Flüchtigkeit werden.

Musikalische Leitung: Jordan De Souza
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild: Rufus Didwiszus
Bühnenbildmitarbeit: Jan Freese
Kostüme: Victoria Behr
Dramaturgie: Simon Berger
Chöre: David Cavelius
Kinderchor: Dagmar Fiebach
Licht: Alessandro Carletti

TRAILER

 
Meinung der Presse zu 

„La Bohème“

Komische Oper Berlin


Der Tagesspiegel

★★★☆☆

Berliner Zeitung
★☆☆☆☆


Zitty

★★☆☆☆

tip
★★☆☆☆


WIR EMPFEHLEN

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Durchschnitt
  · 28.01.19
''Darstellerisch versucht das Sänger*innenensemble nach gewohnter Manier, Leben in die Produktion zu bekommen. Sängerisch bleiben jedoch einige Wünsche offen. Für fast alle gilt: In der Höhe sind sie zu laut. Selten ist man bei einer "Bohème" einmal mit solch metallischer Härte angeschrien worden wie hier. Jonathan Tetelman als Rodolfo hat durchaus das Stimm-Material mit Kraft, Schmelz und Süffigkeit, aber man hätte gerne mal einen leisen Spitzenton von ihm gehört. Er dreht auf, wo er die Höhe erreicht, und das macht die Darstellung seiner Partie nicht glaubwürdiger.

Nadja Mchantaf, seit einiger Zeit fest im Ensemble der Komischen Oper, hat als "Mimì" ihr Rollendebüt gegeben. In dieser Partie ist sie noch ziemlich am Suchen. In der Mittellage kommt sie mitunter kaum über das Orchester, in der Höhe muss sie mit allzu kräftigem Vibrato nachhelfen – was besonders im Sterbeakt einigermaßen heikel ist. Einen bewegenden Moment hat sie am Schluss, wenn sie mit ihrer Stimme das Abnehmen ihrer Lebenskraft beglaubigen kann. Alles andere bleibt – wie das gesamte Ensemble – Durchschnitt.'' schreibt Andreas Göbel auf kulturradio.de
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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Übertrieben, untertrieben, allerdings authentisch
  · 28.01.19
''Die Gecasteten der Aufführung sind alle in dem gleichen Alter wie ihre zu singenden Figuren, heißt authentisch: Nadja Mchantaf (als Mimi), Jonathan Tetelman (als Rodolfo), Günter Papendell (als Marcello), Dániel Foki (als Schaunard), Philipp Meierhöfer (als Colline) und Vera-Lotte Böcker (als Musetta) - und die beiden Frauen fallen stimmlich mehr noch aus den Rollen als "ihre" vier Männer. 

Dirigent Jordan de Souza mag Puccini irgendwie mehr laut als leise(r), und das nutzt sich ab; aber vielleicht liegt es auch bloß an der so grauenhaften Saalakustik, jedenfalls kann das Orchester der Komischen Oper Berlin sicherlich nix dafür; dasselbe Überaufgebot an Phonstärke prasselt dann freilich auch vom Chor nebst Kinderchor zu meinen Ohren runter. 

Rufus Didwiszus' arg karge Bühne wirkt arg einfallslos. Zu großer Jubel.'' schreibt Andre Sokolowski am 28. Januar 2019 auf KULTURA-EXTRA
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