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Bewertung und Kritik zu

DER ZAUBERER VON OZ
von Pierangelo Valtinoni
Regie:Felix Seiler 
Premiere: 28. Oktober 2018 
Komische Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Ein Wirbelsturm über der Steppe von Kansas entführt das Häuschen mitsamt der kleinen Dorothy und ihrem Hündchen Toto in das weit entfernte Land Oz. Hier leben sprechende Mäuse, fliegende Affen, gute und böse Hexen und ein geheimnisvoller Zauberer. Nur er, heißt es, kann Dorothy den Weg zurück nach Kansas zeigen. In ihren Zauberschuhen und in Begleitung ihrer drei merkwürdigen und liebenswerten neuen Freunde macht sich Dorothy auf den Weg zur sagenhaften Smaragdstadt. Wird der Zauberer helfen und tatsächlich die größten Wünsche der vier Freunde erfüllen? Schenkt er der vorlauten Vogelscheuche endlich ein Gehirn, dem Blechmann ein liebendes Herz und dem feigen Löwen den lang ersehnten Mut? Und weiß der Zauberer wirklich einen Weg nach Hause, heim zu Dorothys Onkel und Tante? Auf ihrem Weg zur Smaragdstadt erwarten die Gefährten Prüfungen und große Gefahren, die nur wahre Freunde gemeinsam meistern.

Mit Alma Sadé, Christoph Späth, Tom Erik Lee, Carsten Sabrowski, Mirka Wagner, Christiane Oertel und Karsten Küsters

Musikalische Leitung: Ivo Hentschel
Inszenierung: Felix Seiler
Bühnenbild: Nikolaus Webern
Kostüme: Linda Schnabel
Dramaturgie: Simon Berger
Chöre: Jean-christophe Charron
Kinderchor: Dagmar Fiebach
Licht: Diego Leetz
Video: Andreas Ivancsics

TRAILER


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Wir sind nicht mehr in Kansas!
  · 05.01.19
Ich glaube, über die Geschichte muss ich nicht mehr viel erzählen. Wer kennt sie nicht, die berühmte Erzählung über die kleine Dorothy, die irgendwo in den weiten Feldern von Kansas bei Onkel und Tante aufwächst. Und die eines schönen Tages mitsamt ihrem kleinen Hündchen Toto von einem Wirbelsturm ergriffen und mit dem kompletten Farmhauses einfach davongetragen wird! Sie wirbeln, sie kreisen, sie krachen mit dem Giebeldach voran zurück auf die Erde. Und während sich Dorothy noch freut, dass es Toto und ihr gut geht, da stürzen schon die Leute der Umgebung heran, aufgeregt rufend und deutend! Denn: Das Haus erwischte bei seinem Aufprall die böse Hexe!
Hexe? Welche Hexe, fragt sich die kleine Dorothy. Nun, die böse Hexe des Westens, denn schon bald wird klar, Dorothy und Toto sind nicht mehr in Kansas! Und so geraten sie in ein wildes Abenteuer, auf der Suche nach dem Weg nach Hause, treffen sie eine dumme Vogelscheuche, einen rostigen Blechmann ohne Herz und einen feigen Löwen. Gemeinsam ziehen sie los, zum großen Zauberer von Oz, der ihnen allen mit ihren Problemen und Wünschen helfen soll.
Nach Pinocchio und Die Schneekönigin ist Der Zauberer von Oz bereits das dritte Werk aus der Feder des italienischen Komponisten Pierangelo Valtinonis, das an der Komischen Oper Berlin gezeigt wird. Für alle großen und kleinen Kinder von 6 bis 106 Jahren ist die farbenprächtige und fantasievolle Geschichte von Lyman Frank Baum mit schwungvoller Musik unterlegt worden, die die Helden durch die schrillen Lande bis in die (Sonntags geschlossene) Smaragdstadt bringt! Die Bühnengestaltung ist dabei ein echter Hingucker, genau wie die Einwohner des fantastischen Landes Oz! Die Kostüme sind prächtig, genau wie die, abwechslungsreiche und doch einfache Bühnendeko, mit der wir von Kansas mit seinen wogenden Feldern aus in ein fernes Land reisen. Die Kinder im Publikum sind auf jeden Fall voll bei der Sache und immer bereit, Dorothy auf böse Überraschungen hinzuweisen oder über die Kaspereien der Vogelscheuche zu lachen! Heimlicher Star ist natürlich Toto, wenn der kleine Hund auf die Bühne springt, dann geht ein begeisterter Aufschrei durchs junge Publikum!
Dorothy - Alma Sadé, Die Vogelscheuche - Christoph Späth, Der Blechmann - Tom Erik Lie, Der feige Löwe - Carsten Sabrowski, Die gute Hexe des Nordens/Die gute Hexe des Südens/Die Königin der Feldmäuse/Glinda - Mirka Wagner, Die böse Hexe des Westens - Christiane Oertel, Der Zauberer von Oz / Der Wächter des Tores - Karsten Küsters
 
Farbenprächtiger Opernspaß für die ganze Familie! Lustig und rasant, aber auch eine schöne Geschichte über Freundschaft, Mut und darüber, zu sich selbst zu stehen.
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Hervorragende Darsteller
  · 30.10.18
''Das Ensemble der Komischen Oper hat schon jahrelange Erfahrung im Spiel für Kinder, und alle waren auch diesmal gewohnt ausgelassen bei der Sache. Christoph Späth als Vogelscheuche, die bemerkenswert oft stolpert und hinfällt, war ebenso eine Freude wie Christiane Oertel als böse Hexe mit Operndivaallüren und Mordsvibrato in der Stimme.

Ein Riesentalent ist die junge Alma Sadé, die fast die ganze Zeit auf der Bühne zu agieren hatte. Sie ist eine Opern- wie Musicalbegabung, kann singen (hervorragend textverständlich), spielen und tanzen. Und sie kann den Vergleich mit Judy Garland durchaus aushalten. Ein bisschen hat es die Regie auch darauf angelegt: das Kleid, das sie trägt, die Mädchenfrisur, eine gewisse Naivität. Allerdings gelingt es ihr auch, sich davon zu lösen und einfach ein Mädchen zu spielen, das an seinen Aufgaben wächst und erwachsen wird.

Gradmesser für einen Erfolg ist hier natürlich immer das junge Publikum, für das diese Produktionen erarbeitet werden. Und da kann man aufgrund der konzentrierten Ruhe im Saal von einem Erfolg sprechen. Die Produktion hatte ein gutes Gespür für rasche Szenenwechsel, so dass es nicht langweilig werden konnte. Sicher ist das eine der freundlicheren und harmloseren Kinderproduktionen in der Komischen Oper, das gab es auch schon mal frecher. Aber für jüngere Kinder ist das durchaus einen Besuch wert.'' schreibt Andreas Göbel auf kulturradio.de
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