Friedrichstadt-Palast Berlin
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    ARISE - Grand Show



    Bewertung und Kritik zu

    ARISE - Grand Show
    Liebe ist stärker als die Zeit
     
    Premiere: 22. September 2021 
    Friedrichstadt-Palast Berlin 

    Zum Inhalt: Das Leben von Cameron ist wie seine Bilder: aufregend und voller leuchtender Farben. Mit seiner Muse fliegt der berühmte Fotograf um die Welt. Sie ist alles, was er liebt und Inspiration für seine Kunst. Als er seine Muse verliert, reißt es sein Glück in Stücke.

    Versunken in Dunkelheit starrt Cameron auf seine Fotos an der Wand. Eine unerklärliche Anziehungskraft geht von ihnen aus. Und tatsächlich erwachen die Aufnahmen zu neuem Leben. Licht zieht ihn magisch hinein in die emotionalsten und schönsten Erinnerungen der gemeinsamen Zeit. Will seine Muse ihm noch etwas sagen?

    Liebe ist stärker als die Zeit, das erlebt Cameron hautnah in ARISE. ‚Arise‘ bedeutet aufzustehen, nicht aufzugeben, sich den Glauben an die unsterbliche Kraft der Liebe zu bewahren.

    TRAILER


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    ARISE Grand Show im Friedrichstadt-Palast Berlin – Liebe ist stärker als die Zeit
    1 year ago
    Kritik

    „Ohne Glaube an ihre Dauer wäre die Liebe nichts, nur Beständigkeit macht sie groß.“ (Honoré de Balzac)

    Diesem wunderschönen Thema – der Liebe, die die Zeit überwindet – widmet sich seit dem 7. August 2021 die neue und 11 Millionen teure schillernde Show „ARISE Grand Show“ im Friedrichstadt-Palast. Am Freitag, den 3. September 2021, wurden auch wir Zeuge davon, dass die Liebe über die Zeit siegen wird.

    Das Leben des Fotografen Cameron (von Frank Winkels authentisch verkörpert) scheint perfekt zu sein. Mit seiner Liebe, die gleichzeitig auch seine Muse ist, reist er um die Welt und genießt das Leben. Doch eines Tages stirbt seine große Liebe und nimmt Cameron jeden Funken Hoffnung. Gefangen in Bildern, die ihn an die unbeschwerte Zeit mit ihr erinnern, kann er die Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Gemeinsam mit der Zeit, dem Licht und einer Muse taucht er in eine Welt voller farbenprächtiger Bilder ein.

    Auch das Publikum wird in eine wunderschöne Welt aus emotionalen und farbenfrohen Bildern mitgenommen und begleitet Cameron auf seiner Reise zu sich selbst. 33 spektakuläre Revuenummern von unglaublicher Intensität begeistern den Zuschauer in der Show.

    Die Live-Musik der Showband unter der Leitung des Dirigenten

    Daniel Behrens ist eine Mischung aus Elektro-Pop, Funk, Balladen und Hip Hop und animiert zum Träumen und zum Mitgrooven auf den Sitzen. Zwei der Lieder hat Conchita WURST geschrieben.

    Tertia Botha als das Licht, Olivier St. Louis als die Zeit und

    Laurie Hagen als die Muse bilden auf der Bühne eine künstlerische Symbiose und sorgen mit ihrem Gesang für unvergessliche Momente.

    Mal wieder landet der Friedrichstadt-Palast mit seinen Choreografen einen Coup: Neben Alexandra Georgieva, der Choreografiekönigin des Balletts im Friedrichstadt-Palast, kreieren diesmal Ohad Naharin, seit 1990 Leiter der „Batsheva Dance Company“, Ashley Wallen, der die Tanzszenen für den Film „The Greatest Showman“ auf die Beine gestellt hat, und der ehemalige Startänzer Eric Gauthier, einzigartige und gefühlsbetonte Choreografien in der Show „ARISE Grand Show“.

    Für immer unvergessen bleibt Naharins neue Interpretation von "Echad Mi Yodea": Männer auf Stühlen und mit gleichen Anzügen entledigen sich nach und nach ihrer Schuhe, ihrer Hemden und Hosen und damit auch ihrer inneren Lasten.

    Dass das Publikum für über zwei Stunden in eine farbenreiche Welt mitgenommen werden kann, verdanken wir auch Frida Arvidsson, die ein bombastisches Bühnenbild geschaffen hat, und dem in Paris lebenden Modeschöpfer Stefano Canulli und seinen fantasievollen Kostümen. Vor allem die vielfarbige Unterwasserwelt mit den sprudelnden Fontänen hat es mir hier angetan. Der Fotograf Kristian Schuller, vielen aus der TV-Show „Germany’s Next Topmodel“ bekannt, sorgt mit seinen Bildern für eine weitere Intensität der erzählten Geschichte.

    Die Akrobaten im Friedrichstadt-Palast sind auch diesmal eine Augenweide. Bei den Salti und Pirouetten - an zwei gegenüberstehenden Schaukeln - der Artistentruppe „Russian Swing Act“ von Alexey Pronin und dem halsbrecherischen Flying Trapez Act von The New Flying Caceres blieb dem Publikum oft der Atem stehen. Der begeisterte Applaus am Ende der Programmpunkte und am Showende war mehr als berechtigt.

    Mein Fazit: Dem Regisseur Oliver Hoppmann gelingt mit „ARISE Grand Show“ eine zugleich glamouröse und nachdenkliche Show. Der Zuschauer fühlt mit der Figur Cameron, ihrer Zerrissenheit zwischen Licht und Schatten, Vergangenheit und Gegenwart und verinnerlicht die Botschaft der Show: Liebe ist stärker als die Zeit und überdauert mit ihrer mächtigen Kraft und Stärke alles. Man darf nur nie aufgeben und muss sich immer wieder vom Neuen erheben. Die intensiven und farbenprächtigen Bilder und die gefühlvollen und schnellen Lieder der Show berühren und unterhalten. „ARISE Grand Show“ ist ein Must-See, noch bis zum 24.11.2021 im Friedrichstadt-Palast.

    Praktische Hinweise: Die Show dauert 2,5 Stunden (mit einer 30-minütigen Pause). Im Friedrichstadt-Palast gilt weiterhin die 3G-Regel. Das TÜV-geprüfte Hygienekonzept ist sehr gut durchdacht (Schachbrett-System im Zuschauersaal etc.). Es gibt eine

    kostenlose Umbuchungsoption und eine Geld-zurück-Garantie bei Showausfall.

    Text © E. Günther ("Mein Event-Tipp")

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    Opulentes Spektakel mit Highlight von Ohad Naharin
    28 days ago
    Kritik

    Anders als bei „The WYLD“ gibt es eine Rahmenhandlung, die die zweieinhalb Stunden zusammenhält: der Fotograf Cameron ist auf der verzweifelten Suche nach seiner verlorenen Muse, auf seiner Reise trifft er allerlei allegorische Figuren wie die Zeit oder das Licht. Etwas kitschig wird dieser Plot am Ende, aber die Handlung ist an diesem Abend zweitrangig.

    Umso stärker trumpfen die phantasievollen Kostüme auf, in denen Stefano Canulli in zahlreichen schillernden Verwandlungen das Ensemble auf die Bühne schickt. Herausragend sind auch die Akrobatik- und Trapeznummern der New Flying Cáceres und der Compagnie von Alexey Pronin.

    Zwischen all dem opulenten Spektakel ragt ein Klassiker des Modern Dance heraus: gleich nach der Pause ist Ohad Naharins berühmte Choreographie „Echad Mi Yodea“ zu erleben, in einer neuen Fassung für das Friedrichstadt Palast-Ensemble.

    Ein schillernder Name aus den Ankündigungen ging etwas unter: die österreichische ESC-Dragqueen Conchita Wurst alias Tom Neuwirth hat Popsongs für diesen Abend komponiert, die sich in diese Nummernrevue einfügen.

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    Arise – Friedrichstadt-Palast
    1 month ago
    Kritik

    Unheimlich freundlich

    Der Friedrichstadt-Palast hat den Anspruch, das freundlichste Theater von Berlin zu sein. Und was soll ich sagen, bei meinem Besuch haben sie diesem Ruf auf jeden Fall alle Ehre gemacht. Von der Theaterkasse über die Leute, die mich durch den Metalldetektor geleitet haben, über die Barmitarbeiter bis hin zur Toilettendame – alle waren geradezu unheimlich freundlich und aufmerksam. Die böse Berlinerin in mir fragt sich, ob es im Pauseraum wohl Stimmungsaufheller für alle gibt? Oder wird da einfach etwas so richtig richtig gemacht?

    Superlative

    Aber zur Show! Wer in den Friedrichstadt-Palast kommt, der erwartet Superlative. Das Größte, das Beste, das Schönste. Und kann der Palast das wieder und wieder bieten? Wenn man schon drei verschiedene Shows hier gesehen hat? Oder fünf? Oder zehn?

    Die Antwort ist immer ja. Jede positive Bewertung ihrer Shows scheint der Palast zum Anlass zu nehmen, etwas noch Besseres zu erdenken, etwas noch Bunteres und noch Aufregenderes. Und so muss auch das noch so verwöhnte Berliner Auge zugeben, dass da wieder etwas ganz Besonderes geboten wird.

    Die Story von  Arise , die sich wie ein roter Faden durch den Abend zieht: der erfolgreiche Fotograf Cameron (Mark van Beelen) steckt in einer schweren Krise. Seine Muse (Kediesha McPherson) hat ihn im Stich gelassen und ganz egal, welche Schönheit ihm vor die Linse kommt, er kann einfach keine Bilder mehr machen. Bevor er in einer tiefen Depression versinken kann, eilen ihm jedoch Zeit (Olivier St. Louis) und Licht (Tertia Botha) zur Hilfe und sorgen dafür, dass er seinen besonderen Blick wiederbekommt, auch wenn er die Zeit zunächst als seinen Feind ansieht, da sie ihm anscheinend ständig nur so durch die Finger rinnt. 

    Arise

    Für die Live-Musik des Abends sind Cameron selbst, das Licht, die Zeit und die Muse zuständig. Für die schönste Mädchen-Beinreihe mit insgesamt 44 Beinen, die bis in den Himmel ragen und für die Tanzeinlagen ist das hervorragende Ballett des Palast zuständig. Die sind wie immer alle makellos, begabte Tänzer und Tänzerinnen die von innen und außen strahlen. Manchmal ist man als Zuschauer regelrecht überfordert, bei all dem, was auf der Bühne geschieht, weiß man gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Die Kostüme sind wieder Mal ein absoluter Hammer, ein Hingucker jedes einzelne. Und ein weiterer Superstar des Abends ist natürlich die berühmte Bühne des Friedrichstadt-Palast, die scheinbar einfach alles kann, sich drehen, kippen, in die Höhe gehen, in den Hintergrund verschwinden und Wasser gibt es natürlich auch, es sprudelt nur so und bietet die Möglichkeit, vor eines der schönsten Tableaus des Abends, eine komplette Unterwasserwelt mit Fischen, Korallen, Seepferdchen und lebendigen Seerosen!

    Angstschweiß

    Und die Artisten. Die Artisten! Kennt ihr das Gefühl wenn ihr eine artistische Vorstellung von so viel Wagemut und Können seht, dass euer Herz bis zum Hals schlägt? Euer Adrenlin pumpt, eure Handflächen feucht werden und ihr wisst nicht, ob ihr euch wünschen sollt, dass es bald vorbei ist, weil ihr solche Angst habt? Oder ob es ewig weiter gehen soll? Obwohl ihr es gar nicht seid, dort in schwindelerregender Höhe Pirouetten und Saltos dreht, dabei fröhlich lächelnd, obwohl das ganze Publikum erschrocken den Atem anhält? Kennt ihr das Gefühl? Nein? Naja, dann müsst ihr in den Friedrichstadt-Palast gehen und euch  Arise  anschauen.

    Ein wenig WOW

    Arise , die Show der Superlative, das Must-See für alle Berliner und Berlinbesucher könnt ihr noch bis mindestens Ende des Jahres erleben. Wenn ihr ein bißchen WOW in eurem Leben braucht und mit vollem, glücklichen Herzen nach Hause gehen möchtet, schaut euch  Arise  an. Ein absolutes Fest für Augen und Ohren!

    ©Nicole Haarhoff

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