Deutsches Theater Berlin
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    Das Missverständnis



    Bewertung und Kritik zu

    DAS MISSVERSTÄNDNIS 
    von Albert Camus
    Regie: Jürgen Kruse 
    Premiere: 3. Dezember 2017 
    Deutsches Theater Berlin

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    Zum Inhalt: In einem abgelegenen Wirtshaus rauben zwei Frauen die Gäste aus und bringen sie um. Ihr Ziel: mit der Beute an einem anderen Ort ein besseres Leben anzufangen. Sohn und Bruder Jan ist seit vielen Jahren in der Welt unterwegs. Als er eines Tages nach Hause zurückkehrt, gibt er sich nicht zu erkennen, sondern will erkannt werden. Zu spät erst wird das Duo entdecken, wen sie dieses Mal ums Leben gebracht haben.

    Mit Alexandra Finder, Manuel Harder, Linda Pöppel, Barbara Schnitzler

    Regie: Jürgen Kruse
    Bühne: Volker Hintermeier
    Kostüme: Sophie Leypold
    Dramaturgie: Juliane Koepp

    Trailer „Das Missverständnis“ - Deutsches Theater Berlin


    WIR EMPFEHLEN

     
    Meinung der Presse zu „Das Missverständnis“ - Deutsches Theater Berlin


    FAZ
    ★★☆☆☆

    nachtkritik
    ★★★★☆

    Tagesspiegel
    ★★☆☆☆


    Die Welt
    ★★★★☆

    Zitty
    ★★★★☆

    tip
    ★★★☆☆

    2.8 von 5 Sterne
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    Farce im Dämmerlicht
    6 years ago
    Kritik
    Warum das Deutsche Theater Berlin und Regisseur Jürgen Kruse das selten gespielte Drama "Das Missverständnis" ausgegraben, ist in den knapp 2,5 Stunden nicht klar geworden. Langsam wird der Vorhang beiseite gezogen. Die wie eine Rumpelkammer vollgestellte Bühne bleibt dennoch die gesamte Zeit im schummrigen Zwielicht. Die Absteige de beiden Mörderinnen ist mit einem gelben Tatort-Absperrband vom Publikum abgetrennt. Zentrale Idee der Inszenierung ist, dass die Figuren nicht dazu in der Lage sind, in vollständigen Sätzen zu kommunizieren. Sie lassen Wörter weg, verschlucken Silben, stellen den Satzbau um. Leitmotivisch wird entweder sehr bedeutungsschwanger "Existentialismus" geraunt oder betont ironisch ein Volkslied angestimmt. Zäh schleppt sich die Handlung ihrem Ende entgegen, nur selten lockern Songs wie "Mr. Tambourine Man" die Tristesse etwas auf. So unvermittelt, wie er sich öffnete, schließt sich der Vorhang wieder über der Bühne, die aus dem Dämmerzustand endgültig in tiefem Schwarz versunken ist. Weiterlesen auf Das Kulturblog
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    4 von 4 Person(en) gefiel diese Kritik

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