Deutsches Theater Berlin
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    SPIELPLAN & KARTEN

    Transit

    Bewertung und Kritik zu

    TRANSIT 
    von Anna Seghers
    Regie: Matthias Rippert
    Premiere: 27. September 2014 
    Deutsches Theater Berlin

    Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg heraus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde.

    Mit Thorsten Hierse, Wiebke Mollenhauer

    Regie: Alexander Riemenschneider
    Bühne und Kostüme: Katharina Kownatzki
    Musik: Tobias Vethake
    Dramaturgie: Meike Schmitz


    WIR EMPFEHLEN

    3.3 von 5 Sterne
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    Vom Strom der Worte fortgerissen
    6 years ago
    Kritik
    Mit Romanadaptionen ist das immer so eine Sache: Sie neigen dazu, auszuufern. Wenn dann auch noch ein einziger Schauspieler auf der Bühne sitzt und eine Geschichte, DIE Geschichte, „ganz von Anfang an“ erzählen will, dann ist das schon fast eine Drohung. So fürchtet Thorsten Hierse, der den Erzähler in [i]Transit[/i] spielt, er könne sein Publikum langweilen. Diese Befürchtung jedoch ist Teil seiner Rolle und im Übrigen unbegründet. Weiterlesen →
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    Kein Ziel in Sicht
    7 years ago
    Kritik
    ''Transit stimmt nachdenklich und vermittelt einen Eindruck von der plötzlichen Verlorenheit und Einsamkeit Geflüchteter. Das Publikum muss sich jedoch in die komplexe Erzählung Seghers wiederholt neu einfühlen, da nach kurzen Szenen mit Marie die Zusammenhänge nur noch erzählt und nicht dargestellt werden.'' schreibt  Ansgar Skoda am 30. November 2016 auf KULTURA-EXTRA
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    Monolog über eine Flucht nach dem Roman von Anna Seghers
    8 years ago
    Kritik
    Alexander Riemenschneider blieb in seiner Theaterfassung nah am Roman-Text und verzichtete auf Aktualisierungen. Das Programmheft referiert zwar Statistiken und Entscheidungsquoten des BAMF, das für die Bearbeitung von Asylanträgen zuständig ist, ansonsten vertraut der Abend aber ganz auf die Kraft der Vorlage. Weiterlesen
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