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Bewertung und Kritik zu

VERIRRTEN SICH IM WALD
nach Hänsel und Gretel der Gebrüder Grimm
Regie: Robert Lehniger 
Premiere: 30. März 2019 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: In einem der bekanntesten deutschen Kinder- und Hausmärchen werden zwei Geschwister von ihren Eltern verstoßen. Ausgesetzt in einem finsteren, bitterkalten Wald entdecken sie etwas Irreales: Ein Haus, erbaut aus süßen Köstlichkeiten. Doch was von außen verlockend und wie ein Wunschtraum erscheint, birgt eine dunkle Innenwelt. Die bildmächtige Inszenierung von Robert Lehniger und den VR-Künstlern CyberRäuber lädt das Publikum ein, einen neuen Blick auf das Märchen und die andere Seite zu werfen. Denn was es im Innern des Hexenhäuschens zu entdecken gibt, ist eine Frage der Perspektive. 
Dem Publikum begegnen verschiedenen Versionen von Hänsel und Gretel – auf der Bühne und in der virtuellen Realität (VR). Sechs Geschwisterpaare führen die Zuschauer durch ein immersives 360°-Erlebnis, in dem die Grenzen zwischen unserer Wirklichkeit und den dunklen Parallelwelten aus Märchen, Fantasy-Romanen und Netflix-Serien verschwimmen.

Mit Mina Christ, Prince Mohammad Arsalan Chughtai, Christine Flegel, Enzo Herrmann, Luna Jordan, Daria Kleyn, Kalina Krone, Alexander Nagel, Justin Otto, Hanno Prigge, Veronika Schulze, Jasmin Sebastiani, Cedric Ziouech

Regie: Robert Lehniger
Virtuelle Realität (VR): CyberRäuber (Björn Lengers und Marcel Karnapke)
Bühne: Janja Valjarević
Kostüme: Linda Spörl
Musik: Miguel Murrieta Vásquez
Dramaturgie: Lasse Scheiba


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Mangelnde Verzahnung von Jungem DT und CyberRäubern
  · 30.03.19
„Was wäre, wenn…?“ ist die Leitfrage des Abends, der schnell bei Quantenphysik und Parallelwelt-Gedankenspielen landet, die Kay Voges schon zu Beginn der Spielzeit in seiner Inszenierung für Berliner Ensemble und Schauspiel Dortmund beschäftigten. Was wäre, wenn nicht die Hexe die Kinder mästen und braten möchte, sondern Hänsel und Gretel zu Kannibalen würden?

Unter der Regie von Robert Lehniger entwickelten die Schüler*Innen eine von Fantasy-Motiven inspirierte Tour rund um das an Bert Neumanns Inszenierungen erinnernde Holzhaus in der Bühnenmitte, das für allerlei Video-Projektionen genutzt wird. Der Clou der Inszenierung sind allerdings die Virtual und Augmented Reality Brillen, die quer durch die Publikumsreihen gegeben werden und die eindrucksvollsten Szenen bieten.

Hier zeigt sich leider die Crux des Abends: die beiden verschiedenen Theaterwelten sind in der kurzen Stunde noch zu wenig verzahnt. Zu sehr laufen das engagierte Spiel des DT-Nachwuchses und die technischen Avantgarde-Experimente der Cyberräuber nebeneinander her. Der Abend „Verirrten sich im Wald“ kommt noch nicht über ein erstes Beschnuppern und Herantasten hinaus.

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