7 Deaths of Maria Callas

Bewertung und Kritik zu

7 DEATHS OF MARIA CALLAS 
von Marina Abramović
Premiere: 8. April 2022 
Deutsche Oper Berlin 

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Zum Inhalt: An der dramatisch sterbenden Frau kommt keine Sängerin vorbei, ihr gehören die bekanntesten Arien der Operngeschichte. Auch Maria Callas ist in ihrer Karriere oft gestorben. Sieben ihrer Operntode nimmt die Performance-Ikone Marina Abramović als Ausgangspunkt: Sie löst sie aus der Handlung heraus und durchlebt sie selbst, projiziert auf einer Videoleinwand. Jedes Mal wird die Künstlerin dabei auf eine andere Weise getötet. Der ästhetisch überhöhte Schmerz ritualisiert und stilisiert Liebe und Tod der Callas zum Mythos. Parallel zur Videohandlung singen sieben Sopranistinnen live die berühmten Callas-Arien.

Am Ende des Abends steht Abramović selbst auf der Bühne, wenn es um den Tod der Person Maria Callas geht und Realität und ihre Darstellung verschmelzen. In 7 DEATHS OF MARIA CALLAS dekonstruiert die serbische Künstlerin die Oper und setzt sie in Dialog mit der Performance-Kunst: als ihre persönliche Hommage an eine der größten Sängerinnen der Zeit, aber auch als eine Momentaufnahme eines Lebens für die Kunst; samt Schmerz und Faszination, die sie verursachen kann.

Regie und Bühne: Marina Abramovic
Musik: Marko Nikodijevic
Autoren: Marina Abramovic, Petter Skavlan
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Filmregie: Nabil Elderkin
Video Intermezzos: Marco Brambilla
Sound-Designer: Luka Kozlovacki
Kostüme: Riccardo Tisci
Konzeption des Bühnenbildes: Anna Schöttl
Licht: Urs Schönebaum
Dramaturgie: Benedikt Stampfli


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