Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Theaterstücken, Opern und Musicals, die in Zürich spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

HUNDEHERZ
nach dem Roman von Michail Bulgakow 
Regie: Alvis Hermanis
Premiere: 25. Januar 2018 
Schauspielhaus Zürich
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HundeherzZum Inhalt: Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …
Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“ und Mary Shelleys „Frankenstein“ eine spannungsgeladene, aberwitzige Groteske über einen fantastischen Laborversuch geschrieben, der im Kampf zwischen Schöpfer und Geschöpf gipfelt.

Weiterlesen: Hundeherz (Schauspielhaus Zürich)

Bewertung und Kritik zu

DIE FREMDE FRAU UND DER MANN UNTER DEM BETT 
nach Fjodor M. Dostojewski
Regie: Frank Castorf
Premiere: 28. September 2017
Schauspielhaus Zürich
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Zum Inhalt: Sankt Petersburg, eine abendliche Strassenszene: ein herrschaftlicher älterer Mann im Waschbärenpelz redet verworren auf einen jungen Mann aus einfachen Verhältnissen ein, der vor einem Mietshaus auf das Erscheinen seiner heimlichen Geliebten wartet. Der ältere Herr bezeichnet sich selbst als Junggesellen und als einen „Unzurechnungsfähigen, einen fast Wahnsinnigen“. Tatsächlich ist er besessen und nicht minder gedemütigt von seinem Verdacht, alsbald seine Ehefrau mit ihrem Liebhaber in flagranti zu ertappen, und gerät auf seiner Verfolgungsjagd in zunehmend absurde Situationen. Frank Castorf, der im Sommer seine 25-jährige Intendanz an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin beendet hat, verknüpft diese Vaudeville-artige Erzählung über den Dämon der Eifersucht mit einer anderen Erzählung Dostojewskis: „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ handelt von metaphysischen Themen wie dem „logischen Selbstmord“, der Rebellion gegen Gott, dem Sündenfall, Nächstenliebe und Demut bis hin zur ersehnten Kreuzigung des Ich-Erzählers.

Weiterlesen: Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett (Schauspielhaus Zürich)

Bewertung und Kritik zu

BILDER DEINER GROSSEN LIEBE
nach Fjodor M. Dostojewski
Regie: Tom Schneider 
Premiere: 28. April 2016
Theater Neumarkt Zürich

Zum Inhalt: Ob Isa, die Hauptfigur in Wolfgang Herrndorfs «Bilder deiner grossen Liebe», die Wahrheit erzählt, ob ihre Geschichten über ihre Reise durch ein manchmal verzaubertes, manchmal aber auch einfach ödes Land, über die Menschen, die sie dabei trifft, frei erfunden sind, bleibt ein Rätsel. Gemeint ist das ganz grosse Lebensrätsel, die Frage, woraus es besteht, das Leben. Herrndorf beschreibt da eine Mischung aus Begegnungen mit anderen Menschen, aus Geschichten, Erinnerungen, aus Phantasien über die Welt und die Sterne, aus starken Empfindungen barfuss in der Natur, im Wald, im Jetzt. 

Weiterlesen: Bilder deiner großen Liebe (Theater Neumarkt)

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Durchschnittsnote aller Stücke
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2 2
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Kritiken: 2
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