Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Bewertung und Kritik zu

GUTMENSCHEN 
von Yael Ronen und Ensemble
Regie:  Yael Ronen 
Premiere: 11. Februar 2018
Volkstheater Wien

Eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen (2018) 

Zum Inhalt: Mehr als zwei Jahre später kommen die Akteur/innen wieder zusammen und setzen dort an, wo sie beim letzten Mal auseinander gegangen sind: Es gibt ein Wiedersehen mit den Geschwistern Maryam und Elias. Gemeinsam mit ihrem beweglichen Familiengefüge haben sich in der Wohnung ihres verstorbenen Vaters gut eingerichtet. Den Kindern geht es gut, neue Liebesbeziehungen sind entstanden. Österreich rückt nach rechts und der Cousin Yousef bekommt einen negativen Asylbescheid. Nach zwei Jahren des Zusammenwachsens bricht die Wirklichkeit erneut ins Wohnzimmer ein, und die Vollintegrierten nehmen die Herausforderung gemeinsam an.

mit Yousif Ahmad (Yousef), Knut Berger (Schnute), Katharina Klar (Klara), Sebastian Klein (Elias Sabry), Jutta Schwarz (Ute), Paul Spittler (Moritz), Birgit Stöger (Maryam Sabry)

Bühne: Wolfgang Menardi
Kostüme: Amit Epstein
Musik: Yaniv Fridel, Ofer (OJ) Shabi
Video: Jan Zischka
Licht: Jennifer Kunis
Dramaturgie: Veronika Maurer, Niels Bormann


 
Meinung der Presse zu „Gutmenschen“

Volkstheater Wien

 
Standard
Koffein für den Tanz ums rote Kalb


Süddeutsche Zeitung

So weit rechts von mir


Welt
Zu viele Energydrinks im System



nachtkritik
Red Bull verleiht kein Bleiberecht

Die Presse
Netter Abend mit „Gutmenschen“


Wie fandest du das Stück?
- ein Klick auf die Sterne -
Schreibe eine Kritik
3.2/5 Insgesamt 6 Bewertungen (1 mit Rezension)
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Matte Küchendialoge, absurde Pointe
  · 20.06.18
Die Küchendialoge zwischen den satirisch-überzeichneten Figuren plätschern recht matt dahin und erreichen nicht das bissige Niveau, das wir von Yael Ronen als Gorki-Hausautorin gewohnt sind.

In Erinnerung bleiben vor allem der mit Szenenapplaus bedachte Song „Weit, weit rechts“ von Katharina Klar, die Hubert von Goiserns Hit „Weit, weit weg“ (1994) parodiert, und die Pointe, auf die der Abend zusteuert. Schon im Original wirkt diese Szene ziemlich absurd: Nach längeren Verhandlungen mit einem Beamten (Niels Bormann, der auch als Co-Dramaturg beteiligt ist) darf der irakische Flüchtling nur 30 Sekunden stumm über die Bühne gehen. Ein längerer Auftritt im Stück, das um sein Schicksal kreist, wurde nicht gestattet: dann wäre er Schauspieler und bräuchte eine Arbeitserlaubnis, die ihm bisher verweigert wird.

Beim Berliner Gastspiel wird die Absurdität noch auf die Spitze getrieben: die Uhr zählt den 30 Sekunden-Countdown penibel mit, aber das Ensemble starrt ins Leere: Yousef Ahmad darf in Berlin nicht mal stumm über die Bühne gehen, sondern gar nicht erst einreisen.

Weiterlesen
WAR DIE KRITIK HILFREICH FÜR DICH?
Um eine Kritik zu schreiben musst du dich anmelden:

AUF DER BÜHNE

Köln

WIEN

ANZEIGE

3.0
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
4 17
3 19
2 13
1 3
Kritiken: 10
ANZEIGE


ANZEIGE

 AUF DER BÜHNE © 2018                            
                               
                                                                                                                                         Anmelden  Registrieren
Toggle Bar

Wie fandest du die Inszenierung?             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Wir würden uns über deine Meinung sehr freuen. Du musst dich dafür nicht registrieren.

x