Ein Sommernachtstraum

    Bewertung und Kritik zu

    EIN SOMMERNACHTSTRAUM
    nach William Shakespeare
    Regie: Helmut Vitzthum 
    Premiere: 30. Juli 2020 
    Freie Bühne Salzburg - Schlossbergspiele Mattsee 2020

    Zum Inhalt: Mit dem „SOMMERNACHTSTRAUM“ hat Shakespeare ein unsterbliches Panorama der Irrungen und Wirrungen der Liebe geschaffen. Zeit und Raum, Sinnliches und Übersinnliches durchdringen sich, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Zum 10 Jahres Jubiläum bringen die Schlossbergspiele Mattsee Shakespeares bekannteste Komödie auf den Schlossberg, mit atemberaubendem Blick über dem See.

    Egeus: Christian Zink
    Theseus / Oberon: Hans-Jürgen Bertram
    Hippolyta / Titania: Irene Refela
    Puck: Hans Peter Ampferer
    Senfsamen: Marianne Lesch
    Helena: Lilian Schaubensteiner
    Demetrius: Raphael Schallegger
    Lysander: Christian Rainer Leutgeb
    Hermia: Melanie Arnezeder
    Squenz: Christoph Mierl
    Zettel: Sebastian Martin Rehm
    Flaut: Maximilian Ziedek
    Schnock: Christian Zink
    Spinnweb: Hannah Handlechner
    Motte: Francisca Leimgruber

    Regie: Helmut Vitzthum
    Regieassistenz: Gaby Rindberger
    Kostüme: Landestheater Salzburg, Nicole Horn
    Technik: Roland Lederer
    Maske: Elisabeth Dehmel, Lisa Rindberger


    WIR EMPFEHLEN

    4.0 von 5 Sterne
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    Abseits des Snobismus
    3 years ago
    Kritik
    ''Die Inszenierung von Helmut Vitzthum überrascht nicht durch eigenwillige Regieeinfälle oder durch eine völlig neue Sicht auf das bekannte Stück. Nur wenn sich Demetrius und Lysander den jeweiligen weiblichen Partnern gegenüber „auf ewig verbunden“ fühlen, schmeißen diese den Freiern ihre Kleider vor die Füße und hauen ab: So glücklich ist diese Verbindung wohl nicht. Die Aufführung profitiert vom idyllischen Ambiente im umwaldeten Hof des kleinen Schlosses und benötigt nur Andeutungen eines Bühnenbilds. Die Mimen kommen ohne Mikroports aus und sind dank ihrer lobenswerten Sprechtechnik gut verständlich. Die Elfenwelt steht mit ihren fantasievollen Kostümen im nachdrücklichen Gegensatz zur heutigen Welt des Theseus und der Hyppolita sowie der jungen Liebenden, die mit Liegematte und Schlafsack in den Wald flüchten. Oberon sieht aus wie ein Varietédirektor, und Puck, der sich von hinten, aus der Baumgruppe, an die Akteure auf der Bühne anschleicht, trägt ein Latex Korsett und eine Fliegerhaube mit Brille. Der Regisseur musste für den erkrankten Darsteller des Zettel einspringen und genießt offenbar, dass er, wenn auch nicht den Löwen, den Pyramus spielen darf. Und was lehrt uns dieser abendliche Ausflug an den Mattsee? Nicht die geschmähte „Hochkultur“ ist das Problem der Salzburger Festspiele. Ihr elitärer Snobismus ist es.'' schreibt Thomas Rothschild am 7. August 2020 auf KULTURA-EXTRA
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