Hans Otto Theater Potsdam
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    Formas Breves

    Bewertung und Kritik zu

    FORMAS BREVES
    Lia Rodrigues (Rio de Janeiro)
    Leitung: Lia Rodrigues 
    Premiere Neubearbeitung: 15. Mai 2019 (Potsdamer Tanztage) 
    Fabrik Potsdam 
    KARTEN ONLINE BESTELLEN 

    KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: Formas Breves ist ein imaginärer Ort, an dem das unwahrscheinliche Treffen zweier mythischer Künstler stattfindet: Oskar Schlemmer (1888-1943), Mitbegründer des Bauhaus, und Italo Calvino (1923-1985), einem der größten Schriftsteller der italienischen Literatur. Gemeinsam war ihnen die Reflexion über den Menschen und seine Zukunft und die Erforschung der Strukturen hinter dem künstlerischen Schaffen. „Die verschiedenen Sequenzen in diesem Stück zeichnen sich durch ein perfektes Gleichgewicht zwischen Ruhe und Bewegung aus (...): Es geht um eine überwältigende und möglicherweise unwiederholbare Demonstration dessen, was der Körper ist und zu was er fähig ist. Lia Rodrigues bleibt Oskar Schlemmer dank der Strenge, der Zurückhaltung und der Klarheit ihrer Formas Breves sehr nah.“ (J. Schmidt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.08.2002)
    Formas Breves wurde 2002 uraufgeführt und 2004 in der fabrik Potsdam präsentiert. Zum Bauhaus-Jubiläum zeigt Lia Rodrigues hier das Stück zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder.

    Tanz: Clara Amorim Cavalcante, Andrey da Silva Pinto, Felipe Viera Vian, Karolline Silva Pinto, Valentina Prestes Fittipaldi, Ricardo de Araujo Xavier, Larissa Lima da Silva, Carolina Repetto Navarro de Mattos, Leo Nunes

    Choreografie/Performance: Micheline Torres, Jamil Cardoso, Marcele Sampaio, Amália Lima, Thiago Granato, Sandro Amaral, Celina Portella, Francini Barros
    Dramaturgie: Silvia Soter
    Co-Direktion: Marcela Levi
    Zusammenarbeit: Marcela Levi, Micheline Torres, Jamil Cardoso, Amália Lima, Marcele Sampaio, Ana Carolina Rodrigues
    Licht: Milton Giglio


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    4.0 von 5 Sterne
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    Umwandlung, Verwandlung von Körpern
    4 years ago
    Kritik
    ''Das Thema der Umwandlung und Verwandlung von (Bühnen-) Körpern inszeniert Rodrigues z.B. ebenso mit Spotlight von oben und mit Tänzerinnen, die sich biegen und krümmen und die durch den Schattenwurf und die Verkrümmungen zu kubistischen Figuren oder Phantasie- und Fabelwesen werden. Dabei stehen sie auf einer sehr kleinen kreisrunden Plattform, die von zwei anderen gedreht wird, so dass sie wie Objekte einer Ausstellung oder eines Museums wirken. In einer anderen Szene verkrümmt eine nackte Tänzerin sitzend mit dem Rücken zu uns ihren Körper derart, dass die Formen, die Oskar Schlemmer in seinen Figurinen gezeigt hat: Viereck des Brustkastens, Kreis des Bauches, Zylinder von Hals, Kopf, Haaren wieder erkennbar sind. Lia Rodrigues greift also die Formideen von Schlemmer auf und interpretiert sie auf ihre Weise zeitgenössisch neu und das konsequent und bildstark, phantasievoll und in strenger Klarheit und mit wunderbar lakonischem Humor zugleich. Lia Rodrigues ist jedoch auch eine politisch engagierte Künstlerin, das war bei ihren vielen Gastspielen in Berlin und Potsdam immer wieder zu erleben. Und nicht umsonst hat sie 2003 mitten in einer der größten Favelas von Rio de Janeiro in einem leerstehenden Warenhaus ihr Kunstzentrum eröffnet, bietet dort Tanz- und Theater- und Musikkurse, Nachhilfe-Unterricht, ein Zuhause für Kinder und Jugendliche. Sie gehört mit ihren 63 Jahren zu den scharfen Kritikern des neuen brasilianischen Präsidenten. Und so war es keine Überraschung, dass die Tänzer beim Schluss-Applaus Plakate in die Höhe gehalten haben: für Demokratie in Brasilien, der Staat sei ein Mörder, es werde gestreikt gegen die 30-Prozent-Kürzungen in den Budgets für Universitäten und Schulen in Brasilien, ist da zu lesen. Eine beeindruckende Choreographie und ein klares politisches Statement.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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