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Bewertung und Kritik zu

JEDERMANN
von Hugo von Hofmannsthal
Regie: Christian A. Schnell 
Premiere: 28. September 2018 
Nikolaikirche Potsdam 

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Die GlasmenagerieZum Inhalt: Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes ist ein Theaterstück von Hugo von Hoffmannsthal, das am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde. Seit 1920 wird das Stück jedes Jahr bei den von Reinhardt und Hofmannsthal begründeten Salzburger Festspielen aufgeführt.
Der wohlhabende Jedermann sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten. Erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zum Christentum zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.
Der JEDERMANN von Hugo von Hoffmannsthal ist seit Jahrzehnten ein Publikumsmagnet. Es berührt die Menschen und gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit findet der Zuschauer hier einen Moment, um sich auf die wesentlichen Dinge im Leben wieder zu besinnen.

Mit Björn O. Wiede, Orgel | Timothy Peach, Wolfgang Bahro, Frank Kirschgens, Larissa Marolt, Dorit Gäbler, Max Schautzer u.a.Choreografie, Regie: DeLaVallet Bidiefono 

Regie: Christian A. Schnell 


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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Chance vertan
  · 04.10.18
''Regisseur Christian A. Schnell hat aus dem Klassiker nichts Unerwartetes oder gar Besonderes gemacht. Seine Inszenierung ist absolut "werktreu". Die Protagonisten tragen zwar Kostüme aus der Zeit Hofmannsthals, also vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Handlung wird aber eins zu eins erzählt, es gibt keinerlei Bezüge zu unserer Zeit, was angesichts des aktuellen Themas Reichtum und Moral durchaus interessant wäre.

Die Ausstattung ist spärlich und eher phantasielos: ein Tisch, ein paar Stühle. Dazu gibt es Videoprojektionen in den Chorraum der Kirche hinein. Alles in allem also sehr konservatives Theater. Das mag in Zeiten, in denen einzelne Politiker eine "konservative Revolution" herbeireden, wahrscheinlich dem Zeitgeist zu entsprechen, ist aber im Ergebnis pure Langweile.

Fazit: Im Ensemble gibt es keine Ausreißer, alle spielen gut. Aber eben in einer durch und durch werktreuen Inszenierung. Wer das mag, wird bei diesem "Jedermann" auf seine Kosten kommen ...'' schreibt Claus Fischer auf kulturradio.de
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3.3
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