Hans Otto Theater Potsdam
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    Heilig Abend



    Bewertung und Kritik zu

    HEILIG ABEND
    von Daniel Kehlmann
    Regie: Andreas Rehschuh
    Premiere: 12. April 2018 
    Hans Otto Theater Potsdam 
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    Zum Inhalt: »Es muss schwierig sein, in die Privatsphäre eines Menschen einzudringen. Weil es so ein schwerwiegendes Eindringen ist. Weil es so verstörend ist. Wie sollen wir ohne Privatsphäre frei und offen diskutieren? Was nützt uns das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn es nicht wird?« (Edward Snowden) Heilig Abend. 22:30 Uhr. Einfaches Setting: ein Tisch, zwei Stühle, ein Telefon. Der Ermittler Thomas verhört die Philosophieprofessorin Judith. Sie steht unter Verdacht, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann einen terroristischen Anschlag geplant zu haben. Die Zeit drängt, denn die Bombe soll Thomas’ Informationen nach um Mitternacht explodieren. Der Terroreinsatzplan ist bereits vor Stunden in Kraft getreten: Die ganze Stadt ist in Alarmbereitschaft. Wo waren Sie gestern Abend? Wo wären Sie heute, Heilig Abend, wenn wir Sie nicht verhaftet hätten? Thomas stellt Fragen, deren Antworten er bereits kennt. Er weiß um Judiths Beruf, ihre familiäre Situation, die Affären ihres Ex-Mannes, ihren verheirateten Liebhaber … Doch wie ist das möglich? Warum kennt sich Thomas so detailliert in Judiths Leben aus? Was weiß der Staat über Privatpersonen? Und: Gibt es die Bombe überhaupt? Ein hartes Duell zweier wacher Geister beginnt.

    Mit Arne Lenk, Marianna Linden

    Regie / Bühne: Andreas Rehschuh
    Kostüme: Grit Walther
    Dramaturgie: Julia Fahle


    WIR EMPFEHLEN

    4.0 von 5 Sterne
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    Bravouröses Schauspiel & Kluge Regie
    4 years ago
    Kritik
    ''Die Inszenierung erreicht eine schweißtreibende Intensität. Marianna Linden und Arne Lenk als Judith und Thomas gelingt es mit feinster Körpersprache, geringstem mimischen Aufwand, facettenreichem Sprechen die Zerrissenheit der Charaktere deutlich zu machen und, das Wesentliche, die Zuschauer damit zu zwingen, sich gedanklich an der Diskussion zu beteiligen. Regisseur und Bühnenbildner Andreas Rehschuh hat die zwei Schauspieler und die Uhr in einen Kasten gesteckt, der den vorderen Teil der Bühne in der Reithalle ausfüllt. Marianna Linden und Arne Lenk agieren hinter einer riesigen Glasscheibe, in einem Schwitzkasten sozusagen. Was für sie die Schwierigkeit birgt, kaum etwas von den Zuschauerreaktionen mitbekommen zu können. Schwerer kann es Schauspielern kaum gemacht werden. Doch sie sind dank ihres Könnens schlichtweg bravourös. Regisseur Andreas Rehschuh setzt auf die Kraft des Stückes und seiner Protagonisten. Klüger geht’s nicht. Es gibt keinerlei Effekthascherei. Die Spannung heizt er dadurch an, dass er den Dialog sehr musikalisch inszeniert hat. Und wie so oft in der Musik, sind die Pausen das Entscheidende, sagt das Schweigen viel. So muss auch nicht gebrüllt und getrampelt werden. Wie Kehlmann, bauen Rehschuh und sein Team auf die Intelligenz des Publikums. Das bekommt reichlich Stoff zum Nachdenken. Was dafür sorgt, dass der nicht einmal eineinhalb Stunden kurze Abend lange nachwirkt.'' schreibt Peter Claus auf kulturradio.de
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