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Bewertung und Kritik zu

DAS WASSER IM MEER
von Christoph Nussbaumeder
Regie: Stefan Otteni
Premiere: 15. September 2017
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: An seinem achtzigsten Geburtstag lässt Stefan Riedl vor der versammelten Familie eine Bombe platzen: Er wolle sterben, bald. Und zwar in seiner Heimat. Die liege nicht hier, wo er den größten Teil seines Lebens verbracht hat, sondern im Sudetenland, in der heutigen Tschechischen Republik. Er sei ein Heimatvertriebener. Die Familie ist schockiert. Keiner wusste über diese Zusammenhänge wirklich Bescheid. Während man Rotwein trinkt und zunehmend emotional darüber diskutiert, wie umgehen mit dem wahnwitzigen Plan des Alten, zeigen sich Risse in der Fassade dieser ganz normalen bürgerlichen Familie. Die älteren Töchter Katharina und Bettina stehen als Lehrerin und Ärztin erfolgreich im Leben. Doch ihre Partnerschaften sind gebaut auf lauter Lügen. Anna, die dritte Tochter im Bunde, empfindet sich als Außenseiterin, berufen zum Kampf gegen die falschen Familienmythen. So kommt es endlich zur Stunde der Wahrheiten. Und alle müssen begreifen: Stefans ins Dunkle abgedrängte Herkunft hängt aufs engste zusammen mit den von Zerrissenheit geprägten Biografien seiner Kinder und Kindeskinder. Mit deren Sehnsucht nach Verortung. Die Gespenster der Vergangenheit sind noch lange nicht gebannt.

Mit Bernd Geiling, Roland Kuchenbuch, Katrin Hauptmann, Marianna Linden, Meike Finck, René Schwittay, Florian Schmidtke, Jonas Götzinger, Marie Fischer, Ahmad Samsoom, Yanal Al-Saadi

Regie: Stefan Otteni
Bühne: Peter Scior
Kostüme: Sonja Albartus
Dramaturgie: Christopher Hanf

Trailer „Das Wasser im Meer“ - Hans Otto Theater Potsdam


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3.3/5 Insgesamt 3 Bewertungen (1 mit Rezension)
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Zwischen Abscheu und Mitleid
  · 18.09.17
''Nußbaumeder ist so geschickt, sich nur langsam über den individuellen Begriff von Familie, Heimat und Zugehörigkeit und über den der deutschen Vergangenheit zur Frage vorzuarbeiten, was Flüchtlinge der Gegenwart wohl verloren haben müssen, wenn sie in Europa ankommen.
Auf die überfrachtete, ermüdende Struktur des Familienfeier-Kammerspiels hätte man da gut verzichten können.'' schreibt Barbara Behrendt auf kulturradio.de
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