Hans Otto Theater Potsdam
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    Das Fest

    Bewertung und Kritik zu

    DAS FEST
    nach „Festen“ von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov
    Regie: Fanny Brunner 
    Premiere: 6. Mai 2023 
    Hans Otto Theater Potsdam 

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    Zum Inhalt: Am 60. Geburtstag des Familienoberhaupts Helge kommen alle zusammen, geladene wie ungebetene Gäste. Wiedersehensfreude mischt sich mit aufkeimenden Konflikten. Ein gewöhnliches Fest, hätte Tochter Linda nicht erst kürzlich Suizid begangen, und würde ihr Zwillingsbruder Christian nicht in einer irritierenden Rede seine Perspektive auf die Kindheit und die vermeintlich glückliche Familie offenlegen. Emotionslos, fast fröhlich bringt er das lang gehütete Familiengeheimnis auf den Tisch. Doch niemand will es hören. Christian wird ausgegrenzt und ignoriert. Während er um die Wahrheit ringt, ist die Verwandtschaft weiterhin fest entschlossen, den Status quo zu erhalten und sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Aber der unliebsame Nestbeschmutzer denkt nicht daran aufzugeben – und die Stimmung kippt.

    Die Familie ist Zufluchtsort, bietet Geborgenheit und Liebe. Sie kann aber auch ein Ort der Verleugnung und Gewalt sein. Wir werden ungefragt in sie hineingeboren, und wir werden sie nicht los. Basierend auf dem berühmten Film „Das Fest“ lotet die Theaterfassung in der Regie von Bettina Jahnke aus, inwieweit ein Neubeginn möglich ist, wenn das Schweigen aufhört und das Reden über die Vergangenheit beginnt.

    Mit Joachim Berger, Janine Kreß, Jan Hallmann, Hannes Schumacher, Laura Maria Hänsel, Nadine Nollau u.a.


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    Aus Vinterbergs explosiver Film-Bombe wird ein folgenloser Theater-Rohrkrepierer
    8 months ago
    Kritik

    ''Das Premierenpublikum ist zufrieden und reagiert mit Applaus, warum auch nicht: Es bleibt ja außen vor, kann sich beruhigt zurücklehnen, dem handwerklich perfekten Spiel zusehen, darf manchmal über die kuriosen Verrenkungen und grotesken Einfälle sogar ein wenig lachen und einige Jazz-Standards und Chansons mitsummen.

    Vermutlich hätte Bühnenberserker Frank Castorf einige Container übereinander stapeln lassen und eine Kamera-Kompanie angeheuert, um den Figuren bis in die Schlafzimmer zu folgen, jede verschwitzte Geste und jede verrutschte Mimik, jeden Gewaltexzess und jeden Nervenzusammenbruch auf riesige Leinwände zu projizieren und dem Publikum mit einer beklemmenden Bilderflut zu Leibe zu rücken. Doch leider geschieht das nicht, und so wird aus Vinterbergs explosiver Film-Bombe nur ein ziemlich folgenloser Theater-Rohrkrepierer. Einen Winter des emotionalen Missvergnügens bereitet die Inszenierung nicht. Schade, ein bisschen mehr existenzielle Verunsicherung, Angst und Beklemmung hätte es schon sein dürfen.'' schreibt Frank Dietschreit auf rbbKultur

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