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Bewertung und Kritik zu

CABARET
von Joe Masteroff
Regie: Bernd Mottl 
Premiere: 18. Oktober 2019 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: „Willkommen, bienvenue, welcome!“ – so lädt der Conférencier in den Kit-Kat-Klub, der in Berlin am Silvesterabend 1929 eröffnet wird. Zu den Gästen gehört der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw, der auf der Suche nach Inspiration für einen neuen Roman ist. Er findet sie in der Nachtklub-Szene, wo er die Sängerin Sally Bowles kennenlernt, und in der Pension von Fräulein Schneider. Sally und Cliff werden ein Paar, aber als sie ein Kind von ihm erwartet, wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Cliff will Berlin verlassen und mit Sally nach Amerika gehen, weil er keine ehrliche Existenzmöglichkeit mehr für sich und Sally in Deutschland sieht. Er registriert den rasanten Wandel des politischen Klimas in der pulsierenden Hauptstadt und erlebt die zunehmende Gewalt der aufstrebenden Nationalsozialisten gegen Juden und Andersdenkende. Auch die Show im Cabaret verändert ihr Gesicht, aber Sally kann ohne den Klub und das Rampenlicht nicht leben. Der Tanz auf dem Vulkan geht weiter. 

„Cabaret“ gehört zu den erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. 1966 am Broadway in New York uraufgeführt, hat es nicht zuletzt durch die Verfilmung mit Liza Minelli in der Rolle der Sally Bowles Kultstatus.

Regie: Bernd Mottl
Musikalische Leitung: Matthias Binner
Bühne und Kostüm: Friedrich Eggert
Dramaturgie: Carola Gerbert
Choreografie: Hakan T. Aslan
Musikalische Einstudierung: Rita Herzog
Gesangscoach: Claudia Fink

TRAILER


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DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Nett ist’s, mehr nicht
  · 21.10.19
''Vor allem am Umgang mit einem Song, wird deutlich, dass der Abend eben auch politisch fahrlässig ist: "Tomorrow belongs to me" heißt er im Original, "Der morgige Tag ist mein". Das ist die Hymne der Nazis im Musical. Und da sitzt dann in der Pause tatsächlich einer der Mitwirkenden am Flügel und spielt dieses Stück mal jazzig, mal mit sattem Konzert-Sound, schön schmissig zum Mitklatschen. Das ist schick, das ist schnieke, was denn auch den Jubel einiger Besucher und Beifall bekam.

Aber: bei diesem Song soll einem das Gruseln kommen, da muss man eine Gänsehaut kriegen. Denn er gemahnt daran, wie die Nazis Mord und Terror mit verkitschtem und verlogenem Pseudo-Heimat-Schwulst verbrämt haben. Und das als Party-Hit in der Pause?! Das ist geschmacklos, und das ist auch instinktlos. Das steht, ich drücke mich ganz vorsichtig aus, nehme mich sehr zurück, für eine gewisse Naivität im Umgang mit "Cabaret".

Und dann ist da auch das Finale: Ganz am Schluss steppt Sally Bowles in Potsdam, nachdem sie ihren wichtigsten Song, "Life is a Cabaret", abgespult hat. Um sie herum ist der Rest des Ensembles, fast alle nun in heutigen Alltagsklamotten. Das soll wohl darauf hindeuten, und das überdeutlich, wie aktuell "Cabaret" ist. Aber das wirkt nur angeschafft und, nochmal der Begriff, naiv. Das hätte die Inszenierung vorher beweisen müssen. Es ist bekannt: Shakespeare, wenn der gut gespielt wird, ist heutig. Da muss man nichts dazuklatschen. Und das ist auch bei "Cabaret" so. – Wenn Sally Bowles am Ende steppt, dann muss ihr Klackern einen mörderischen Ton bekommen. In Potsdam ist es leiden einfach nur nett.'' schreibt Peter Claus auf rbbKultur
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