Hans Otto Theater Potsdam
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    Bartleby – Ich möchte lieber nicht

    Bewertung und Kritik zu

    BARTLEBY – ICH MÖCHTE LIEBER NICHT
    nach Herman Melville
    Regie: Nina De La Parra
    Premiere: 27. April 2019 
    Hans Otto Theater Potsdam 

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    Zum Inhalt: Der Schreibgehilfe Bartleby erfüllt seine Kopierarbeit bei einem Juristen mit auffälligem Fleiß. Doch nach und nach schränkt er ohne erkennbaren Grund seine Tätigkeiten ein, verlässt das Büro nicht mehr, antwortet auf Anweisungen immer häufiger: „Ich möchte lieber nicht.“ Herman Melvilles berühmte Figur spricht das aus, was viele von uns öfter sagen möchten, sich aber nicht trauen. Er weiß, was er will bzw. was eben nicht, und so ist er der feste Punkt in einer Welt, die durch ihn aus den Fugen gerät. Sein Chef durchlebt ein Karussell der Emotionen, vom Gefühl der Verantwortlichkeit bis zur Wut. Bartleby bleibt ein Rätsel und spricht seinen unkonventionellen persönlichen Wunsch zum Erstaunen aller einfach aus. Damit ist er einzigartig in einer Gesellschaft, die Anpassung verlangt, damit das System funktioniert.

    Mit Marie-Therése Fischer, Bettina Riebesel, Alina Wolff, Jörg Dathe, Jonas Götzinger, Henning Strübbe

    Regie / Recherche: Nina De La Parra
    Recherche: Natalie Driemeyer
    Ausstattung: Carla Friedrich
    Musikalische Leitung: Rita Herzog

    TRAILER


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    2.0 von 5 Sterne
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    Intellektuelle Unterforderung
    4 years ago
    Kritik
    ''Melvilles Erzählung wird zum Steinbruch, aus den man sich ein paar Sätze und Ideen herausbrechen und dann zum Anlass für szenische Improvisationen nehmen kann. Die intellektuelle Unterforderung des Zuschauers beginnt bereits damit, dass einer der Darsteller immer wieder in die Rolle eines Entertainers schlüpft und in einem deutsch-holländischen Kauderwelsch ein paar Infos über Melville einstreut und Teile der Bartleby-Handlung auf läppisch-verkürzte Weise nacherzählt, bevor sich daran die nächsten schrägen Lieder und schrillen Wortgefechte aus dem Reich der zeitgeistigen Lustlosigkeit entzünden. Scheinbar gehen die Regisseurin und ihre Mitstreiter, die alles in einem offenen Proben-Prozess gemeinsam erfunden haben, davon aus, dass niemand weiß, wer Melville war, niemand je die Erzählung gelesen oder je den Namen Bartleby gehört hat: Man hat das dumme Gefühl, sie halten die Zuschauer für intellektuelle Zwerge und unwissende Kleinkinder, denen man erst einmal das Einmaleins der Literatur einträufeln und mit dem erhobenen Zeigefinger Nachhilfestunden erteilen muss, bevor man sich dann mit kleinen kabarettistischen Zuckerstücken ans Publikum heran schmeißt und es mit allem, was die klebrigen Klischees so hergeben, zum Lachen bringen will: Neben dem Holländisch radebrechenden Entertainer verblödelt ein Darsteller alles, was er sagt und tut, in einem bizarren Schwizerdütsch, eine andere Kollegin verfällt immer, wenn sie etwas aus ihrer DDR-Vergangenheit erzählt, in ein ironisiertes Sächsisch: Ja, geht´s vielleicht noch ein bisschen alberner?'' schreibt Frank Dietschreit auf kulturradio.de
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