Das Waldhaus

Bewertung und Kritik zu

DAS WALDHAUS 
von Rebekka Kricheldorf
Regie: Dominique Schnizer
Online-Premiere: 22. Mai 2021 
Theater Osnabrück 

Zum Inhalt: Der plötzliche Unfalltod ihrer Eltern hat die junge Studentin Nadine traumatisiert. Erst durch die Zufallsbekanntschaft Marek fasst sie neuen Lebensmut, zwischen den beiden entsteht eine intensive Liebe. Das junge Paar beschließt bei Mareks Eltern, die zurückgezogen auf dem Land leben, ein Familienwochenende zu verbringen. Die links-liberale Nadine amüsiert sich erst über die verschrobene Weltsicht des schrulligen Einsiedlerpaares. Doch allmählich ist sie nicht mehr sicher: Ist sie die einzig normale oder die verrückteste Person in dem abgelegenen Waldhaus ...

Die Genres des Psychothrillers und des Horrors waren seit den frühen Siebziger- Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts Spiegel- und Zerrbild gesellschaftlicher (Fehl-)Entwicklungen. In diesem Geiste und als Hommage an moderne Paranoia-Klassiker wie ROSEMARIES BABY und GET OUT schreibt die mehrfach ausgezeichnete Autorin Rebekka Kricheldorf in ihrem Auftragswerk für das Theater Osnabrück einen Thriller über Verschwörungstheorien und eine dunkle Parallelgesellschaft. Die bissige Abrechnung mit dem gefährlichen Gedankengut des germanisch-braunen Sumpfes wird vom KAFKA-Team Dominique Schnizer (Regie), Christin Treunert (Ausstattung) und Ernst Bechert (Musik) in einen atmosphärisch dichten Theaterfilm gebannt.

Inszenierung: Dominique Schnizer
Bühne, Kostüme: Christin Treunert
Musik: Ernst Bechert
Tondesign: Jan van Triest
Licht: Sina Hammann
Kamera: Nicolai Alexander Michalek, Viktor Windus
Schnitt: Celina Rabanus
Dramaturgie: Jens Peters

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