Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Theaterstücken, Opern und Musicals, die in Osnabrück spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER 
von Bertolt Brecht
Regie: Schirin Khodadadian 
Premiere: 17. Februar 2018 
Theater am Domhof, Osnabrück
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Mutter Courage und ihre KinderZum Inhalt: Europa zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs: Immer im Windschatten der kämpfenden Truppen zieht die Marketenderin Anna Fierling, genannt Mutter Courage, durch die verwüsteten Lande. Denn der Krieg ist ihr Geschäft, und das lässt sie sich von niemandem madig machen. Durch absolute Unterordnung unter die Gesetze des Markts versucht sie, in diesem längsten aller Religionskriege „ihren Schnitt zu machen“ – doch stattdessen wird sie an diesen Krieg, der sie ernährt, alles verlieren.
Ihr Sohn Eilif geht zur Armee und tut sich durch rücksichtslose Plünderungen hervor – die ihn in einer Phase des Friedens das Leben kosten, denn wofür man im Krieg ausgezeichnet wird, dafür wird man im Frieden hingerichtet. Den einfältigen Schweizerkas kostet das Feilschen seiner Mutter das Leben, die nach seiner Gefangennahme so lange über das Lösegeld verhandelt, bis es zu spät ist. Und die stumme Kattrin stirbt bei dem Versuch, die Bewohner der Stadt Halle durch Trommelschläge vor einem bevorstehenden Angriff zu warnen. Der Krieg macht alle menschlichen Tugenden tödlich, auch für ihre Besitzer, die Rechnung kann für niemanden aufgehen. Doch der Planwagen der Courage, er rollt weiter …

Weiterlesen: Mutter Courage und ihre Kinder (Theater am Domhof)

Bewertung und Kritik zu

SCHÖNE BESCHERUNGEN 
von Alan Ayckbourn
Regie: Dominique Schnizer 
Premiere: 4. November 2017 
Theater Osnabrück

Zum Inhalt: Wenn Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, dann ist wohl das weihnachtliche „Alle Jahre wieder“ die Mutter allen Irrsinns. Die Familie kommt zusammen, alle haben sich herausgeputzt, alle wollen sich von ihrer besten Seite präsentieren. Was natürlich trotz aller guten Vorsätze katastrophal misslingt – statt „Stille Nacht, heilige Nacht“ liegen die Nerven bald blank. So auch bei Neville und Belinda und ihren mehr oder weniger geschätzten Verwandten samt Anverwandten inklusive der lieben Kleinen. Hier hat die Besinnlichkeit von Anfang an keine Chance: Harvey nervt mit lautstarken Fernsehkommentaren, Eddie ignoriert seine schwangere Frau Pattie und den gemeinsamen Nachwuchs, während Bernhard die ganze Gesellschaft bereits mit den Vorbereitungen für seine alljährliche dilettantische Puppentheateraufführung – natürlich in Überlänge! – in den Wahnsinn treibt. Unterdessen droht die Zubereitung des Weihnachtsessens durch Bernhards instabile Frau Phyllis minütlich im alkoholgetränkten Desaster zu enden und Rachels mitgebrachter Schriftstellerfreund Clive entflammt stattdessen für Belinda. Doch da stehen die wahren weihnachtlichen Katastrophen erst noch bevor – vom Ehebruch bis zum versuchten Totschlag unterm Weihnachtsbaum …

Weiterlesen: Schöne Bescherungen (Theater Osnabrück)

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