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Bewertung und Kritik zu

WIE STIRBT MAN SCHNELL UND SCHÖN
von und mit Sophie Wendt, Helmut Dauner, Lorenz Seib
Premiere: 28. Juni 2019 
Theater am Sozialamt München


Zum Inhalt: Gestorben wird auf jeden Fall. Spätestens am Ende des Lebens, aber manchmal auch schon viel früher. Am Ende des Tages – oder direkt nach dem Frühstück. Die Frage ist doch nur: Was macht man mit der Zeit davor?
Frau Wendt, Herr Dauner und Herr Seib wollen dem Tod auf die Schliche kommen. Also trinken sie die letzten Flaschen aus, lesen die letzten Seiten, singen noch ein letztes Lied und regeln die letzten Dinge. Doch der Tod lässt auf sich warten.
Und was, wenn er gar nicht kommt? Wenn er sie am Ende vergessen hat? 
Sollten sie ihn dann erinnern? Sie könnten natürlich auch so tun, als wüssten sie von nichts, und einfach noch ein bisschen weitermachen. Eigentlich läuft es doch gerade ganz gut.

Mit Sophie Wendt, Helmut Dauner, Lorenz Seib

Regie: Lorenz Seib
Co-Regie: Axel Röhrle
Musikalische Leitung: Maria Collien
Bühne & Kostüm: Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt
Licht: Barbara Westernach
Dramaturgie: Adrian Herrmann


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5.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Spiel mir das Lied vom Tod...
  · 05.07.19
''Wie stirbt man schnell und schön? Dieser durchaus praktischen Frage stellen sich drei Menschen: Sophie Wendt, Helmut Dauner und Lorenz Seib. Erst mal scheitern sie, jeder für sich und alle gemeinsam. Nichts funktioniert – weder das Vergiften, das Erschießen, das Ersticken, noch das Erhängen am Mikrophonkabel mit Trauerkranz… Da bietet es sich an, bei erfolgreichen Beispielen nachzusehen. Aber die sind auch nicht unbedingt ermutigend. Wie die makabre Geschichte von der lebensmüden Hollywood-Schauspielerin. Sie nahm wohlfrisiert in einem weißen Blumenmeer Tabletten, um ganz sicher eine schöne Leiche abzugeben. Leider wurde ihr schlecht, und sie ertrank jämmerlich in der schmutzigen Toilette. Da braucht es einen ordentlichen Schluck aus der Flasche, bevor das ebenso seltsame wie fabelhafte Trio sich wenigstens auf eine Gewissheit einigen kann: Man stirbt schon am Tag der Geburt. Abwärts geht es von Anfang an. Weshalb auch alle Darsteller von oben eine steile Treppe herunterklettern müssen, um die Szene zu betreten. Rauf auf diese Himmelsleiter schafft es niemand. (...)

Eine kleine und feine Inszenierung (Lorenz Seib), leicht und klug, zwischen Heiterkeit und absurder Komik, Melancholie und Trauer. Sie klingt bei verlöschendem Licht langsam und zart aus - mit Haydns Kanon „Tod ist ein langer Schlaf“. Unbedingt hingehen! Man verlässt das TamS, dieses kleine und idyllische Theater in der Schwabinger Haimhauserstraße, dessen Inszenierungen zu Recht immer wieder hoch gelobt werden, mit einem Lächeln.'' schreibt Petra Herrmann am 5. Juli 2019 auf KULTURA-EXTRA
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