Das letzte Schaf

Bewertung und Kritik zu

DAS LETZTE SCHAF 
von Ulrich Hub
Regie: Lorenz Seib 
Premiere: 14. November 2021 
TamS Theater München

Zum Inhalt: Stehen zwei Schafe auf einer Weide. Plötzlich sind die Hirten weg. Wie vom Erdboden verschluckt. Und das eine der beiden Schafe will etwas gesehen haben: Ein Licht, taghell ist das gewesen mitten in der Nacht! Von Ufos ist die Rede, von einer Entführung und einem neugeborenen Kind. Langsam wird das alles ein bisschen viel. Aber das Schaf hat noch mehr auf Lager: Von Wundern und Windeln weiß es zu berichten und dass es jede Menge Geschenke geben wird. Denn heute ist ein großer Feiertag und morgen wird gleich weitergefeiert!
Das andere Schaf winkt gelassen ab: Wer´s glaubt, wird selig…

mit Helmut Dauner und Axel Röhrle

Regie: Lorenz Seib
Bühne und Kostüme :Katharina Schmidt, Claudia Karpfinger
Ausstattungsassistenz: Lauren Walraven
Musik: Florian Burgmayr
Sound: Max Bauer
Licht: Ramona Lehnert


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Liebe geht durch die Zahnspange
  · 16.11.21
''Das Kind soll ein Mädchen sein, sagt der Ochse. Aber kann ein Mädchen die Welt retten? Die beiden Schafe retten erst mal sich, vor dem Wolf und vor den vielen Schaulustigen. Das Ereignis verpassen sie. Aber ein gemeinsames Geschenk haben sie gefunden und mitgebracht. Das Lied Stille Nacht, ruhige Nacht, kompostiert, äh komponiert und gesungen für das Windelkind, wird um die Welt gehen. Die Liebe aber geht durch die Zahnspange. Schaf eins und Schaf zwei werden sie sich in Zukunft teilen, d.h. abwechselnd in den Mund stecken.

Helmut Dauner (Das eine Schaf) und Axel Röhrle (Das andere Schaf) tragen kein Schafsgewand, treten schlicht „in Zivil“ auf. Nur der recht freundliche Wolf (nochmal Helmut Dauner) bekommt lange graue Locken aufs Haupt und an die Ärmel geheftet. Mehr brauchen die beiden auch nicht. Denn sie erzählen von den Höhen und Tiefen, den Prüfungen ihrer Freundschaft im Zeichen des Weihnachtssterns mit viel Spielfreude, komödiantischem Geschick und Körpereinsatz, verleihen den nicht immer starken Dialogen Leben und Witz. Wie gut, dass der Regie (Lorenz Seib) ein paar schöne Slapstick-Nummern eingefallen sind.'' schreibt Petra Herrmann am 16. November 2021 auf KULTURA-EXTRA
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