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Bewertung und Kritik zu

ATLANTIS
Ein Expeditionsballett
Choreografie: Karl Alfred Schreiner 
Premiere: 7. Juni 2019 
Staatstheater am Gärtnerplatz München

Zum Inhalt: Auf einer Arktisexpedition in Not geraten, trifft ein Wissenschaftler auf eine Kultur von Lebewesen, deren soziale und organisatorische Gesetzmäßigkeiten mit der Welt der Menschen wenig gemeinsam haben. Der kühle Entdeckerdrang wird mit einem Wunderreich konfrontiert, das erst Forscherinteresse, später aber vor allem Sympathie und Liebe weckt. Das Expeditionsballett »Atlantis« gründet auf der Vorstellung zweier Welten und zweier unterschiedlicher Bilder: die Welt der Menschen, ihres unstillbaren Wissensdurstes und ihrer unbarmherzigen Technokratie sowie das fantastische Reich der Atlantis-Bewohner – wunderbar, friedfertig, undurchsichtig, voller fremdartiger Umgangsformen und Rituale. In diesem Ballettabend befasst sich Karl Alfred Schreiner mit ewig aktuellen Themen wie Fremdartigkeit und Fremdsein sowie mit dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und dem gegenseitigen Umgang miteinander. Im Zentrum stehen das Physische, der musikalische Fluss, das Bild in Klang und Bewegung.

mit Musik von Pēteris Vasks, Fredrik Gran, Fazil Say, Elena Kats-Chernin, Brett Dean, Erkki-Sven Tüür

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter 
Choreografie: Karl Alfred Schreiner 
Bühne: Julia Müer und Heiko Pfützner 
Kostüme: Alfred Mayerhofer 
Licht: Michael Heidinger 
Video: Meike Ebert 
Dramaturgie: David Treffinger 

TRAILER


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Atlantis, getanzt
  · 11.06.19
''Zwei Welten stehen einander gegenüber. Die eine zeigt eine wissenschaftlich orientierte Oberwelt, getrieben von Forscherdrang - die andere das sagenhafte Atlantis unter Wasser. Entmenschlicht ist die eine, die der Menschen, empathisch die andere, die der Wasserbewohner. Das spiegelt sich überzeugend in den Choreographien (Karl Alfred Schreiner), die immer individueller und menschlicher wirken, je weiter die Expedition nach Atlantis vordringt. 

Ein gelungener Aufbruch ins Unbekannte ist auch die musikalische Gestaltung. Pēteris Vasks, Fredrik Gran, Fazil Say, Elena Kats-Chernin, Brett Dean, Erkki-Sven Tüür sind zeitgenössische Komponisten, die die Zuschauer nicht mit vorgefertigten Atlantis-Erwartungen und entsprechenden Versatzstücken bedienen, sondern ganz eigene, ausdrucksstarke Klangwelten geschaffen haben. Sie fügen sich unerwartet bruchlos zu einem Musiktableau wie aus einem Guss zusammen. Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz (Dirigent: Michael Brandstätter) bestätigt damit wieder einmal seinen guten Ruf. Ein zartbitter schwebender Abend!'' schreibt Petra Herrmann am 11. Juni 2019 auf KULTURA-EXTRA
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