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    Stille Nachbarn

    Bewertung und Kritik zu

    STILLE NACHBARN
    von Azar Mortazavi
    Regie: Aureliusz Śmigiel 
    Premiere: 25. Januar 2019 
    Residenztheater München - Marstall 
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    Zum Inhalt: Manchmal reicht schon der Weg ins gemeinsame Schlafzimmer, oder quer über den Flur. Ein andermal ist selbst ein Meer nicht breit genug, um die innigste Verbundenheit zu kappen. Von dem, was uns auseinander treibt, aber ebenso von der Sehnsucht, die uns wieder zueinander führt, spricht Azar Mortazavis Theaterstück "Stille Nachbarn". Von Einzelschicksalen, die sich partout nicht in Statistiken einfangen lassen wollen. Von der großen Welt, die in die kleinste eindringt und umgekehrt von dem Persönlichsten, aus dem Gesellschaft, Politik und Zeitgeschichte erst erwachsen.

    Azar Mortazavi beschreibt einen Mikrokosmos von vier Menschen, die wie einsame Planeten zu ihrem je eigenen Weg verdammt scheinen, während sie unvermeidlich die Bahnen der anderen beeinflussen, diese kreuzen und dabei manchmal kollidieren. Die eine hat Stress mit ihrer Mutter, die andere hat Stress mit ihrem Freund. Der wiederum hat Stress mit all den Leuten, die Stress haben, weil er so aussieht wie er aussieht. Und das ist erst der Anfang. Das ist noch gar nichts!

    Regie: Aureliusz Śmigiel 
    Bühne + Video: Martin Eidenberger 
    Kostüme: Laura Yoro 
    Musik + Liedtexte: Torsten Knoll 
    Licht: Martin Feichtner 
    Dramaturgie: Andrea Koschwitz 

    4.0 von 5 Sterne
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    Das Leben - eine einsame Minigolfbahn
    5 Jahre her.
    Kritik
    ''Die Autorin Azar Mortazavi ist die Tochter einer Deutschen und eines Iraners. Sie studierte bis 2012 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, und schrieb schon während des Studiums Theatertexte. 2010 wurde sie für ihr Stück Todesnachricht mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis ausgezeichnet. 2012 bekam sie den exil-Dramatikerinnenpreis der wiener wortstätten zugesprochen. Stille Nachbarn ist (nach Urteile von 2014) das zweite ihrer Stücke, das am Residenztheater uraufgeführt wurde.  Ein lyrisches Drama, handlungsarm, dafür voll überzeugender Bilder, kongenial in Szene gesetzt von Aureliusz Śmigiel. Das Bühnengeschehen wird gegliedert von Chorgesängen, die sich aus dem off über die schwarzweiße Bühne ergießen wie das Licht aus Tausenden von Minigolfbällchen. Die Figuren, die gerade nicht miteinander oder aneinander vorbei reden, agieren simultan pantomimisch, ihren Seelenzustand, ihre Traumata geradezu verkörpernd. Nach der Pause kommt noch ein fünfter Akteur ins Spiel, der wie die anderen keine Chance hat: das gewünschte Baby kann nicht leben, es ist eine schmelzende Puppe aus Eis.“ schreibt Petra Herrmann am 26. Januar 2019 auf KULTURA-EXTRA
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