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Bewertung und Kritik zu

M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (16+)
von Roscha A. Säidow nach dem Film von Thea von Harbou und Fritz Lang
Regie: Roscha A. Säidow 
Premiere: 2. April 2016 
Puppentheater Magdeburg
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Zum Inhalt: Eine Stadt im Ausnahmezustand: An jedem Ort, zu jeder Zeit kann er wieder zuschlagen, der Kindermörder. Die fieberhafte Fahndung der Polizei läuft ins Leere; alle Sicherheitsvorkehrungen erweisen sich als nutzlos. Ein gefundenes Fressen für Lokalpresse und sensationsgeiles Publikum. Eine Tragödie hingegen für alle „anständigen“ Verbrecher der Stadt. Diese mobilisieren sich, um dem Mörder in Selbstjustiz beizukommen. Ein rasantes Katz- und Maus-Spiel zwischen Mörder, Polizei und Untergrund beginnt.

Mit Claudia Luise Bose, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Leonhard Schubert

Regie und Komposition: Roscha A. Säidow
Ausstattung: Julia Plickat
Puppe: Magdalena Roth
Komposition und Musikalische Leitung: Andres Böhmer
Dramaturgie: Katrin Gellrich

Auf Gastspiel im Berliner Ensemble am 2.+3.+4. November 2017


WIR EMPFEHLEN

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Satirische Adaption des Film-Klassikers
  · 04.11.17
Fritz Langs erster Tonfilm aus dem Jahr 1931, bevor er vor den Nazis ins Exil nach Hollywood floh, ist ein Genre-Patchwork. Es beginnt ganz harmlos – vor allem für heutige Sehgewohnheiten – auch recht schleppend als Sozialdrama in Berliner Mietshäusern. Bei den Gästen aus Magdeburg wird daraus ein lustiger Mix mehrerer ostdeutscher Dialekte zwischen Berlinerisch und Sächsisch. Im Lauf der knapp zwei Stunden schält sich bei Lang eine Detektivgeschichte heraus, die mit sehr gekonnt montierten Parallelsequenzen den Spannungssog eines Thrillers aufbot. Dem pädophilen Serienmörder M sind sowohl die Polizei als auch die Syndikate der Unterwelt auf der Spur, die durch verstärkte Razzien in ihren Geschäften gestört werden und ein Bündnis mit den Obdachlosen schließen.
Die Nebelmaschine läuft zwischendurch immer wieder auf Hochtouren und Edvard Griegs „Peer Gynt Suite“ durchzieht wie schon den Film auch diesen Abend als Leitmotiv. Die düstere Atmosphäre der Krimihandlung stellt sich auf der Bühne jedoch nur schwer ein. Auch das Katz- und Maus-Spiel wird nur angedeutet. Umso stärker ist die Magdeburger Inszenierung in ihren komischen und satirischen Momenten.
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