Oper Köln
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    Quartett



    Bewertung und Kritik zu

    QUARTETT
    von Heiner Müller
    Regie: Catherine Umbdenstock 
    Premiere: 5. September 2018 
    Freies Werkstatt Theater Köln
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    Zum Inhalt: In Heiner Müllers Bearbeitung des im vorrevolutionären Frankreich erschienen Sittenromans „Gefährliche Liebschaften“ erwartet die Marquise de Merteuil ihren Ex-Liebhaber, den Vicomte de Valmont. Das körperliche Begehren ihrer einstigen Affäre ist längst erloschen. Ihre Lust entlädt sich nun in einem zynischen Machtspiel, in dem Sexualität und Sprache zur Waffe werden. Merteuil und Valmont lassen die Opfer ihrer gemeinsamen Intrigen wieder auferstehen und nehmen deren Rollen ein, machen sich so wechselseitig zu den Spielzeugen ihrer Grausamkeit. Im beständigen Rollenwechsel eskaliert das Spiel der Geschlechter, und immer peinvoller dreht sich die Spirale von Verlangen und Schmerz, Liebe und Gewalt. Immer enthüllt sich aber auch die unerfüllte Sehnsucht, die das durch Verstrickungen und Gewohnheit aneinander gefesselte Paar hegt.

    Mit: Alexandra Lowygina und Carl Bruchhäuser 

    Inszenierung: Catherine Umbdenstock 
    Bühne: Gerhard Seidel 
    Kostüme: Heike Engelbert 


    WIR EMPFEHLEN

    5 von 5 Sterne
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    Böses Paar mit Spiegel
    4 years ago
    Kritik
    ''Gestern kriegte ich allererstmals überhaupt, was die Gereichung DIESES Stückes angeht, Gänsehaut!!!!! Alexandra Lowygina und Carl Bruchhäuser bestachen da in einer artikulativen Präzision und schauspielernden Ätzigkeit, die einem schier den Atem raubte. Immer wieder kam mir da - während die Zwei in dem von Gerhard Seidel kalt und karg gebauten Wohnstudio agierten - jene Eingangsszene (aus dem 1988er Film Dangerous Liaisons) mit Glenn Close und dem auf ihr vergrößerungsglasiges Dekolle­té-Verwestsein 'rabäugenden Malkovich in optische Erinnerung; ja und mir wurde schlagartig bewusst, dass DAS auch Jüngere statt Reifere ereilen könnte, und zwar schneller und verwesender als dass man glaubt. Inszeniert hatte im Übrigen Caherine Umbdenstock. Sensationeller Theater-Hype.'' schreibt Andre Sokolowski am 8. Dezember 2018 auf KULTURA-EXTRA
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