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    Cellar and Secrets



    Bewertung und Kritik zu

    CELLAR AND SECRETS
    DIN A 13 tanzcompany
    Choreographie: Gerda König, Gitta Roser
    Premiere: 9. Dezember 2018 
    Tanzfaktur Köln

    Zum Inhalt: In Zeiten wachsender Transparenz, gläserner Wände und Decken, bodentiefer Fenster und sogenannter Smart Homes, die über die Gewohnheiten der Hausbewohner Daten erheben, ist der Keller der letzte Ort des Heimlichen – das Dark-Net des Hauses. 
    Der Keller speichert nicht nur die aussortierten Dinge, sondern auch alles Wollen und alles Scheitern, das hierher verfrachtet wurde. Es ist der Raum, in dem ungelebte Wünsche, Sehnsüchte, (Ge)Lüste, Neurosen vor unerwünschten Blicken sind und lebendig werden dürfen.
    „Cellar and Secrets“ spielt mit der Absurdität des Verborgenen und holt Situationen aus dem dunklen Keller ans Licht. Freaks und psychisch Versehrte, zutraulich Perverse oder auch nur lustig Verdrehte in den Parallelwelten ihres verborgenen Alltags - die Armseligkeit unserer Triebe, Langeweile und Exhibitionismus und himmelschreiende Einsamkeit: Geheime Leidenschaften werden sichtbar, bizarre Neurosen werden gelebt, Rituale in Szene gesetzt – mal humorvoll, mal beängstigend oder auch nur staunend.
    Die Zuschauer*innen werden in ebenso skurrilen, wie beklemmenden Geschichten mit den verborgenen Ängsten, geheimen Wünschen und Unsicherheiten dieser Akteur*innen konfrontiert.
    Die Schattenräume unserer Gesellschaft treten als ihre Neurosenin Erscheinung.

    Mit: Ashraf Albesh, Charlotte Virgile

    Choreographie/Konzept: Gerda König, Gitta Roser
    Musik: Frank Schulte 
    Bühnenbild: Jürgen Gronert 
    Kostüm: Thomas Wien-Pegelow
    Licht/Lichtgestaltung: Gerd Weidig
    Produktionsleitung: Anastasia Olfert
    Kompanie-management: Anika Bendel, John Herman
    PR/ÖA: mechtild tellmann kulturmanagement


    WIR EMPFEHLEN

    4.0 von 5 Sterne
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    Im Dunkeln ist gut munkeln
    4 years ago
    Kritik
    ''Die Zwei (Ashraf / Charlotte) haben - bis zum Stückende - nichts oder ziemlich wenig miteinander zu schaffen. (Ein echtes Manko dieses einstündgen Stücks von Gerda König / Gitta Roser, das sie Cellar and Secrets betitelten.) Er spielt dann einen Exhibitionisten, sie leckt ab und zu an ihren Füßen; beide frönen scheinbar ihren sexuellen Wünschen und Gedanken...  Und dann gibt es auch noch einen SM praktizierenden bzw. praktizieren wollenden Hausmeistertypen (Frank Schulte), der - genauso "abwegig" wie Ashraf & Charlotte - in die Kellergrotte runtersteigt, um dort an einem Eisenungetüm zu schrauben und zu muttern; später finden sich an ihm die schon besagten Kasperlefiguren aufgekettet, "abgewürgt", auch Ashraf baumelt schließlich eingekettet, mittendrin...  Der SM-Hausmeister verlässt als Letzter den performten Ort; er blendet die vor ihm Sitzenden (wie von ihnen eingangs und so ähnlich schon erlebt) mit seiner Taschenlampe... Und Lied aus.'' schreibt Andre Sokolowski am 10. Dezember 2018 auf KULTURA-EXTRA
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