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    Der Beginn einer neuen Welt

    Bewertung und Kritik zu

    DER BEGINN EINER NEUEN WELT
    von Theresa Henning
    Premiere: 5. Dezember 2020 
    Schauspiel Hannover

    Zum Inhalt: Wie klingt er, der Beginn einer neuen Welt? Wie fühlt er sich an? Welche Form nimmt er an? Hat er was mit mir zu tun?
    In mir ein Stimmengewirr der Gefühle. Sie brechen sich Bahn. Sie wollen gehört werden. Jedes hat seinen eigenen Rhythmus, seine eigene Energie. Ist das jetzt schon Liebe? Ist das die Revolution?
    Das Team um die Regisseurin und Autorin Theresa Henning begibt sich auf die Suche nach Augenblicken, Gefühlen und Worten, die unsere gegenwärtige Situation erlebbar machen. Ohne, dass wir dabei Anfang oder Ende bestimmen könnten. Was zählt, ist der gemeinsame Moment.

    Mit Sabrina Ceesay, Tabitha Frehner, Nils Rovira-Muñoz

    Regie: Theresa Henning
    Bühne und Kostüme: Raissa Kankelfitz
    Video: Toni Lind
    Dramaturgie: Friederike Schubert

    2.0 von 5 Sterne
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    Assoziativer Gedankenstrom mit diffuser Sehnsucht
    3 Jahre her.
    Kritik
    Der Gedankenstrom der einstündigen Performance ist sprunghaft und wird immer wieder von kleineren tänzerischen Einlagen des Ensembles unterbrochen. Um zwei große Themen kreist dieser Text: Um den Schock einer Generation, der immer versichert wurde, dass Europa ein Hort des Wohlstands und der Stabilität sei und der durch ein Virus nun plötzlich der feste Boden unter den Füßen weggezogen wird. Und um die Sehnsucht nach einer neuen, besseren Welt, die vor allem zu Beginn des ersten Lockdowns auch in manchen soziologischen Essays und blumigen Feuilleton-Artikeln als große Hoffnung für das entschleunigte, gerechtere Post-Corona-Zeitalter beschworen wurde. In der harten Realität zwischen 1. und 2. Welle gab es es jedoch kaum Anzeichen dafür, dass dieser Traum Wirklichkeit werden könnte. Ebenso pathetisch wie diffus beschwören Autorin/Regisseurin Theresa Henning und ihr Ensemble einen paradiesischen neuen Zustand. Symbole und Metaphern ploppen in dem Gedankenstrom auf und verschwinden ebenso schnell wieder. Schlagworte wie der <Black Lives Matter<-Hilfeschrei <I can´t breathe> und das <ungelebte Leben> vor dem Netflix-Bildschirm ziehen sich leitmotivisch durch eine Performance, die in ihrer Sehnsucht nach einer schöneren Welt sympathisch ist, in ihren Assoziationsketten und Sprachbildern sehr unpräzise und diffus bleibt und alles tut, um sich einem klaren Zugriff zu entziehen. Weiterlesen
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    2 von 2 Person(en) gefiel diese Kritik

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