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Bewertung und Kritik zu

DAS HÄSSLICHE UNIVERSUM
von Laura Naumann
Regie: Julia Hölscher 
Premiere: 29. September 2017 
Schauspiel Frankfurt

Eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen (2018) 

Zum Inhalt: Wer sind WIR? Wie können wir angesichts eines allgemeinen Ohnmachtsgefühls gesellschaftliche Veränderungen erwirken? Brauchen wir neue Helden oder sind im postheroischen Zeitalter andere Strategien nötig? Laura Naumann bringt in ihrem »Hässlichen Universum« den Wunsch nach einer anderen Welt mit der real erfahrenen Wirklichkeit von 2017 in Kollision. 
Fünf namenlose Figuren kristallisieren sich aus einem Text, der ohne klassische Figuration und Dialogführung arbeitet. Naumanns Figuren sind keine aggressiven Kämpfer, sie sind einfach, verletzlich, suchend. Auf der Suche nach einer Utopie. Wie ein funkelnder Stern im Universum taucht Rosa für sie auf: Eine Ikone, eine Revolutionärin, eine Möglichkeit, Dinge zu verändern. Verletzlichen Planeten gleich kreisen die fünf Figuren, die Naumanns Kosmos bevölkern, um ihre Sonne. Sie kommen sich näher, sie beginnen zu handeln und plötzlich erstrahlt die Welt: HUMANS MADE THE EARTH GLOW. – Aber dem Glanz wohnt ein Bild der Zerstörung, eine düstere Dystopie, inne.

Mit: Torsten Flassig, Sarah Grunert, Katharina Linder, Luana Velis, Uwe Zerwer sowie Cosima Geadah/Aimèe Rose Geiger.Regie: Andreas Kriegenburg 

Regie: Julia Hölscher
Bühne: Paul Zoller
Kostüme: Susanne Scheerer
Musik: Tobias Vethake
Dramaturgie: Ursula Thinnes 

TRAILER


 
Meinung der Presse zu „Das hässliche Universum“

Schauspiel Frankfurt

 
Frankfurter Rundschau
Keine Figuren, keine Dialoge


Neue Frankfurter Presse

im "Hässlichen Universum" am Schauspiel



nachtkritik
Traurig, aber sexy


 

 

Pressestimmen:

»Die Lichtregie trägt wesentlich zur Ästhetik dieser Inszenierung von Julia Hölscher bei, und ihr ist es vornehmlich zu verdanken, dass sich immer wieder Bilder von großem Reiz ergeben, die in einem Kontrast zu den am gesellschaftlichen Zustand verzweifelnden Sprechern ohne Namen stehen.Torsten Flassig, Sarah Grunert, Katharina Linder, Luana Velis und Uwe Zerwer meistern das Unmögliche, nämlich selbst trockenen Thesen über die politischen Verhältnisse hier und heute einen emotionalen Ausdruck zu verleihen. […] Besonders eindringlich sind die Litaneien, die gelegentlich abgespult werden, die Nein-Litanei etwa, in der alles und jedes abgelehnt wird, so lange bis die junge Frau, die sie herunterleiert, sich in eine Mischung aus Rage und Erschöpfung hineingesteigert hat und die anderen sie stützen müssen«. (FAZ, 2. Oktober 2017)

»Ein unheimlich zärtlicher und sehr musikalischer Abend. […] Zudem gibt es eine virtuose Sprach- und Sprechartistin zu entdecken, Sarah Grunert.« (hr2 kultur, 30. September 2017)

»Die triftige Inszenierung ist dem Text, dialektisch gesprochen, ein zuträglicher Diener auf Augenhöhe.« (Offenbach Post, 2. Oktober 2017)

»Die kraftvollen und vielstimmigen Texte von Laura Naumann transportieren Worte, Haltungen und Lebensgefühle, die Raum für Interpretationen quer durch die Gesellschaft lassen.« (Frankfurter Neue Presse, 2. Oktober 2017)

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2.6/5 Insgesamt 5 Bewertungen (2 mit Rezension)
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Fade Dystopie
  · 13.06.18
Mit raunenden, verquasten Andeutungen schleppt sich der Abend dahin. tt-Jurorin und Nachtkritikerin Shirin Sojitrawalla hat leider recht, dass Julia Hölscher Uraufführungs-Inszierung, die nun zu den Autorentheatertagen ans Deutsche Theater Berlin eingeladen war, „angestrengt-manieriert“ und „erstaunlich fad“ bleibt.

Torsten Flassig, Sarah Grunert, Katharina Linder, Luana Velis und Uwe Zerwer geistern in Laura Naumanns dystopischem Stück „Das hässliche Universum“, einem Auftragswerk für die Kammerspiele des Schauspiels Frankfurt zombiehaft durchs Halbdunkel. Sie sind körperlich präsent, ihre Stimmen kommen in der ersten Hälfte vom Tonabend. Erst als ihre Ikone Rosa in Gestalt eines kleinen Mädchens auf die Bühne kommt, erwachen sie langsam zum Leben.

Das Ensemble ist in ein starres Korsett gezwängt und kann zu wenig von seinem Können zeigen, der Abend tritt auf der Stelle, unter die Handlungsfetzen mischt sich unvermittelt ein Attentat auf die Kanzlerin. Auch daraus entwickelt sich jedoch kein Spannungsbogen, der Abend versinkt weiter im Einerlei und endet in einem verhallenden Aufruf zur Revolution.

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Das hässliche Universum
  · 13.06.18
''Es ging und geht - so hatte ich das halt verstanden - um die Stimmen derer, die im etablierten Schoß unserer und/oder benachbarter Gesellschaftsordnung(en) aufs scheinbar Ungehörteste vergessen wurden und vergessen sind, die sogenannten Abgehängten. Die, die sich "demnächst" womöglich dann zu Worte melden würden. Die, die die bestehenden Verhältnisse mit einem Wahlkreuz oder deutlich anderem Aktivsein plötzlich kippen könnten usw. usf. 

Da gibt's eine diffus-beängstigende Szene mitten in dem aufgesagten Text: Die Kanzlerin fällt, während einer volksfestartigen Gesamtbelustigung, einem (von Rosa oder einer ihrer Helfershelferinnen ausgeführten?) Attentat zum Opfer; und postwendend sollte ein Systemwechsel erreicht sein oder so. 

Ja und schlussendlich sind wir alle nur noch Staub im Universum - hässlich sei der Zombie, unedel und ungut. Fatalismus pur.'' schreibt Andre Sokolowski am 13. Juni 2018 auf KULTURA-EXTRA
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www.schauspielfrankfurt.de
Neue Mainzer Straße 17 - 60311 Frankfurt
Telefon: 069.212.37.000
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eventim

3.2
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
4 2
3 6
2 2
1 1
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