Spuren – vier Monologe (Teil 1)

Bewertung und Kritik zu

SPUREN – VIER MONOLOGE (Teil 1)
von Aimé Césaire / Dieudonné Niangouna
Regie: Daniel Scahaise / Jean Hamado Tiemtoré 
Online-Premiere: 17. Juni 2021 (Festival Theater der Welt) 
Düsseldorfer Schauspielhaus 

Zum Inhalt: Der burkinische Regisseur, Schauspieler und Dramatiker Étienne Minoungou lädt ein, in Diskurse des afrikanischen Kontinents einzutauchen. Minoungou, eine der großen Stimmen der zeitgenössischen afrikanischen Theater- und Kunstszene, macht in vier Monologstücken Debatten der afrikanischen Gesellschaft hörbar, die Autonomie und Selbstwirksamkeit einfordern.

Zurück ins Land der Geburt (Cahier d’un retour au pays natal)
Text Aimé Césaire
Mit Étienne Minoungou
Regie Daniel Scahaise
Regieassistenz François Ébouele
Eine Produktion von La Charge du Rhinocéros, Théâtre en liberté, Compagnie Falinga
Vertreten durch La Charge du Rhinocéros

Nennt mich Muhammad Ali (M’Appelle Mohamed Ali)
Text Dieudonné Niangouna
Mit Étienne Minoungou
Regie und Bühnenbild Jean Hamado Tiemtoré
Musik Julien Truddaiu
Künstlerische Leitung François Ébouele
Lichtdesign Rémy Brans und Herman Coulibaly
Eine Produktion von Compagnie Falinga, Théâtre le Public, Les Récréâtrales, La Charge du Rhinocéros
Vertreten durch La Charge du Rhinocéros


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Étienne Minoungou
  · 19.06.21
''Freilich: im Kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspiels blieben mehr Plätze frei als die Corona-Maßnahmen verlangten. Während sich die Massen vor dem Primark auf der Schadowstraße drängten, gleicht der hundert Meter entferte Platz vor den Festivalorten eine öde Wüste, auf der ein paar unermüdlich Skateboarder einen Raum umkreisen, der als Festivalzentrum annonciert ist.

Für jene, die das Handspring Puppet Theatre versäumt hatten, spendierte das Festival einen Stream. Anderthalb Stunden nach der vorgesehenen Freischaltung und acht Monate nach Beginn der Erfahrungen mit Streaming kam folgende Meldung: „Wegen eines technischen Uploadproblems können wir Ihnen erst ab 17.30 Uhr das Video on Demand zur Verfügung stellen. Wir bitten Sie vielmals um Entschuldigung für diese Unanehmlichkeit (sic!).“ Ich konnte von dem Video keinen Gebrauch machen. Ich war gerade beim zweiten Abend mit Étienne Minoungous Monologen. Hoffentlich ist das kein Omen für die nächsten zwei Wochen und kein Zeugnis für die Organisationsfähigkeiten eines Teams, das ein Jahr Zeit hatte zu üben.'' schreibt Thomas Rothschild am 19. Juni 2021 auf KULTURA-EXTRA
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