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Bewertung und Kritik zu

1984
nach George Orwell
Regie: Andreas Nathusius 
Premiere: 19. Januar 2019 
Staatstheater Cottbus 

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Zum Inhalt: Der Superstaat Ozeanien wird beherrscht von einer diktatorischen Staatspartei, die sich um einen nie sichtbaren Big Brother formiert. Ihre Macht stützt sich auf Hass, Angst und ständige Überwachung. Winston Smith arbeitet als einfaches Mitglied dieser Partei im Ministerium für Wahrheitwo er dokumentierte Geschichte an die Parteilinie anpasst. Jedoch wächst zunehmend sein Interesse an der nicht redigierten Vergangenheit sowie eine Sehnsucht nach (Gedanken-) Freiheit und Antworten auf seine unbequemen Fragen. Schließlich geht Winston eine intime und damit verbotene Beziehung zu der jungen, lebensfrohen Parteigenossin Julia ein. Dadurch bestärkt, vertraut er sich O’Brien, einem Mitglied der herrschenden Partei an und tritt so hoffnungsvoll mit einer geheimen Untergrundbewegung in Kontakt. Doch Big Brother entgeht nichts.

Mit Lisa Schützenberger, Boris Schwiebert, Gunnar Golkowski, Amadeus Gollner, Rolf-Jürgen GebertRegie/Bühne/Kostüme/Video: Jo Fabian

Regie: Andreas Nathusius
Bühne/Kostüme: Annette Breuer
Video: Thomas Lippick
Musik: Felix Huber
Dramaturgie: Wiebke Rüter
Regieassistenz: Romy Schwarzer


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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Brücke ins Heute
  · 21.01.19
''Erstaunlich ist, dass es dem Regisseur trotzdem gelingt, Hoffnung zu vermitteln. Im Verlauf der Inszenierung werden immer wieder Videos mit Interviews eingeblendet, in denen Menschen von heute berichten, wie sie soziale Netzwerke nutzen. Da ist anfangs viel Sorglosigkeit zu spüren. "Ich gebe nur das preis, was ich preisgeben will", sagen viele. "Was ist schon dabei, wenn jemand meine persönlichen Daten erfährt?" – Aber am Ende kommen diese Menschen als Bürgerchor auf die Bühne und rücken das Bild zurecht.

Eine Privatsphäre zu haben, skandieren sie, sei so wichtig, wie eine eigene Meinung zu haben. Und wenn man sich nicht selbst dafür einsetze, wer solle es dann tun? – Es wird also von George Orwell die Brücke ins Heute geschlagen. Wir haben noch Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass es nicht so schlimm kommt.

Das ist ein didaktischer, fast schon belehrender Schluss – aber eben auch ein Hoffnungszeichen, das mir gefallen hat. Bei George Orwell ist alles schwarz, doch in dieser Inszenierung gibt es noch etwas Licht…'' schreibt Oliver Kranz auf kulturradio.de
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