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    Gas – Plädoyer einer verurteilten Mutter

    Bewertung und Kritik zu

    GAS – PLÄDOYER EINER VERURTEILTEN MUTTER
    von Tom Lanoye
    Regie: Alize Zandwijk 
    Premiere: 7. Mai 2017 
    Theater Bremen

    Eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen (2018) 
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    Die GlasmenagerieZum Inhalt: Er hat zweihundert Menschen in den Tod geschickt. Er ist ein Attentäter, ein Mörder. Sie schaut auch in ihr eigenes Gesicht, wenn sie in seines sieht. Denn sie ist seine Mutter. Sie hat ihn geboren, ihn erzogen, ihn dabei Stück für Stück verloren an eine vernichtende Ideologie. In ihrem Plädoyer nimmt sie nicht Partei für ihn. Vielmehr verteidigt sie sich selbst, ihre Liebe, ihre Trauer. Darf sie überhaupt um ihn trauern? Darf sie ihn noch lieben? Darf sie sich bemühen, ihn zu verstehen? Mit schmerzhafter Offenheit teilt sich die Mutter dem Publikum mit, lässt es teilhaben an ihrem zerstörten Leben. Ist sie eines seiner Opfer oder ist sie als Mutter des Täters Teil seiner Taten? Klar, schroff, unsentimental und mit poetischer Kraft zeichnet Tom Lanoye diese Figur zwischen Abscheu und Zuneigung zu ihrem verlorenen Sohn und schafft ein eindrückliches, sehr persönliches Bild des Terrors. 

    Mit: Fania Sorel

    Regie: Alize Zandwijk
    Ausstattung: Nadine Geyersbach
    Licht: Christopher Moos
    Dramaturgie: Simone Sterr

    TRAILER

    4.5 von 5 Sterne
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    Gas. Plädoyer einer verurteilten Mutter
    6 Jahre her.
    Kritik
    ''Vom bleibenden Geburtserlebnis in der Folge ihres Kaiserschnitts bis zu der polizeilich angeordneten Identifikation der Sohnesleiche spannte sich ein Bogen der sporadisch-episodischen Erinnerungen einer Mutter, die, alleinerziehend, von dem nächsten Menschen ihrer mittelbaren Nähe Dieses oder Jenes unbedingt zu wissen meinte, aber - was sie freilich jetzt und hinterher begriff - wenig bis nichts über ihr eigen Fleisch und Blut erfahren sollte...  Und je mehr der Zuhörer und Zuseher sich in die hochemotionalen Fänge dieser mikrokosmischen Familientragödie 'reinbegab, umso schlagartiger verdichtete sich immer mehr die Frage:  Wo war eigentlich der Vater des besagten Täter-Jungen? Gab es überhaupt dann einen?? Hätte alles das "verhindert" werden können, wenn es einen fürsorglichen Mann - sowohl dann an der Seite der Betroffenen wie ihres Sohns - gegeben hätte???  Die Verlierer sind zumeist auch die Verlassenen.  Zwingend gespielt. Total berührend.'' schreibt Andre Sokolowski am 14. Juni 2018 auf KULTURA-EXTRA
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