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    Theater Bonn
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    SPIELPLAN & KARTEN

    Pussy Riot - Anleitung für eine Revolution

    Bewertung und Kritik zu

    PUSSY RIOT - ANLEITUNG FÜR EINE REVOLUTION 
    von Nadja Tolokonnikowa
    Regie: Maximilian Immendorf & Linda Belinda Podszus
    Premiere: 15. Oktober 2022 
    Theater Bonn 

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    Zum Inhalt: Die junge künstlerisch-politische Aktivistin Nadja Tolokonnikowa ist Teil der Band PUSSY RIOT. Nach mehreren Protestaktionen, die sich in erster Linie gegen Putin, die orthodoxe Kirche und die Unterdrückung von Frauen und Homosexuellen im neuen Russland richteten, wird sie zu zwei Jahren Haft im mordwinischen Straflager verurteilt.
    Ihr Manifest „Anleitung für eine Revolution“ gibt Einblicke in die Planung von künstlerischen Protestaktionen im Untergrund, die Zwangsarbeit und das Leben in Haft sowie den Glauben an Kunst als eine aktive Form des Widerstands.

    Mit: Markus J. Bachmann, Linda Belinda Podszus und Birte Schrein

    Szenische Einrichtung, Konzept & Regie: Maximilian Immendorf und Linda Belinda Podszus
    Kostüme: Djamilja Brandt
    Musik: Linda Belinda Podszus
    Licht: Jana Erbeling

    TRAILER

    3.0 von 5 Sterne
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    Putin- Bashing mit Folgen
    1 Jahr her.
    Kritik
    ''Die mittlerweile vierte Amtszeit Putins in Russland festigte eine autoritäre, freiheitsfeindliche und faschistische Regierung. Weltweit wurden künstlerische Protestaktionen, die einstehen im Kampf für Freiheit und Demokratie, in Russland wahrgenommen. Diese widerspenstige Gegenbewegungen zur chauvinistisch reaktionären und aggressiven Politik Putins erregen nun auch am Theater Bonn eine gewisse Aufmerksamkeit. Am Ende zählt eine Stimme aus den Off (Markus J. Bachmann) bemerkenswerte andere Widerstände von Frauen gegen das Regime des russischen Präsidenten auf. In Sibirien sollen so Frauen junge Männer durch ihren Protest vor Zwangsrekrutierungen haben. Die kurzweilige szenische Einrichtung von Maximilian Immendorf und Darstellerin Linda Belinda Podszus stellt wichtige Fragen, bleibt jedoch ein bisschen zu skizzenhaft und brav, ohne einschneidende dramatische Wendepunkte. Insbesondere Birte Schrein glänzt nichtsdestotrotz in wechselnden Rollen, mal als Pussy Riot-Aktivistin, dann wieder als Gefängnisvorsteherin. Während der etwa einstündigen Performance berühren zudem zahlreiche gekonnte authentische Gesangseinlagen (Musik: Linda Belinda Podszus).'' schreibt Ansgar Skoda am 17. Oktober 2022 auf KULTURA-EXTRA
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