Volksbühne
    www.volksbuehne.berlin
    Rosa-Luxemburg-Platz - 
    10178 Berlin
    Telefon: 030 24065777
    SPIELPLAN & KARTEN

    Karl May

    Bewertung und Kritik zu

    KARL MAY 
    von Enis Maci und Mazlum Nergiz
    Premiere: 16. Dezember 2023 
    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin 

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    Zum Inhalt: Dieser Abend geht der Sache auf den Grund: Was hat es auf sich mit dem Lügen und dem Überleben? Was trennt den Fake von seinem Vorbild? Und wann steht sie endlich, die Autobahn vom wilden Kurdistan bis ins Land der Skipetaren? Mit dabei: ein Autor, der sich für den Helden seiner eigenen Romane hält. Gebirge, die in Sachsen liegen, aber Utah meinen. Und ein nichtabreißender Strom von Zerrbildern über das Fremde.

    Mit: Ann Göbel, Oscar Olivo, Martin Wuttke
    Live-Musik: Maximilian Weber

    Text & Regie: Enis Maci, Mazlum Nergiz
    Bühne: Leonard Neumann
    PRATER STUDIOS: Nina von Mechow, Leonard Neumann
    Kostüme: Martha Lange
    Licht: Florian Brückner
    Video & 3D-Animation: Wassili Franko
    Musik & Sounddesign: Maximilian Weber
    Dramaturgie: Johanna Höhmann


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    Sprunghafte Fingerübung
    1 month ago
    Kritik

    Die dicken Schinken, die in den 1960ern mit Pierre Brice verfilmt wurden und jahrzehntelang im TV wiederholt wurden, sind der Ausgangspunkt für assoziative, oft sehr sprunghafte Streifzüge durch die amerikanische Kulturgeschichte. Wuttke spielt neben dem Rodeo-Chef wie immer vor allem Wuttke. Olivo, der dem Berliner Publikum aus mehreren Inszenierungen Christian Weises am Gorki Theater bekannt ist, gibt einen leicht verwirrten Hotelgast, der in den Hollywood-Klassiker „Das Schweigen der Lämmer“ hineinzappte, und später einen Psychiater. Ann Göbel spielt eine Frau, die sich an prägende Kindheitserlebnisse erinnert, und sich an diesen wendet.

    Auf einen roten Faden haben Enis Maci und Mazlum Nergiz, das Regie-Duo dieses Abends auf der Hinterbühne des Großen Hauses am Rosa Luxemburg-Platz, bewusst verzichtet. Ab und zu gibt es Momente zum Schmunzeln, aber die 90 Minuten sind so unfokussiert, dass sie doch einige Längen haben. Immerhin wird nicht ganz so viel gequalmt wie zu befürchten war, da die Volksbühne einen entsprechenden Warnhinweis sogar auf die Tickets druckte.

    Die „Karl May“-Stückentwicklung kam am dritten Adventswochenende 2023 als vorweihnachtliche Fingerübung heraus und fügt sich in die „Prater Studios“-Reihe ein. An diesem Wochenende sprangen Wuttke und Co. ein, da sich die nächste Pollesch/Hinrichs-Premiere krankheitsbedingt um mehrere Wochen auf den 11. Februar 2024 verschiebt.

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