Volksbühne
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    SPIELPLAN & KARTEN

    Marlene Monteiro Freitas: MAL – Embriaguez Divina

    Bewertung und Kritik zu

    MAL – Embriaguez Divina 
    Marlene Monteiro Freitas
    Premiere: 26. August 2020 (Sommerfestival Kampnagel, Hamburg)
    Berlin-Premiere: 25. August 2023 (Tanz nim August) 
    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin 

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    Zum Inhalt: Das Böse und seine Ambivalenz steht im Zentrum von Marlene Monteiro Freitas’ “MAL”. Gerade im Theater taucht diese abstrakte Größe immer wieder als treibende Kraft auf. Freitas beschwört und bannt sie zugleich – mit einer Überfülle an Aktion. Kummer und Schrecken werden eine Art dionysischer Ekstase entgegengesetzt. Auf der Bühne finden zwischen Netzen und Gittern Aufmärsche statt, Rituale der Überwachung, Sportwettkämpfe und physikalische Experimente, alles im harten Kontrast von Licht und Dunkelheit, Lärm und Stille. Ein Spektakel wie ein erhellender Exorzismus.

    Mit: Francisco Rolo, Henri 'Cookie' Lesguillier, Hsin-Yi Hsiang, Joãozinho da Costa, Andreas Merk, Mariana Tembe, Marlene Monteiro Freitas, Miguel Filipe, Tonan Quito

    Choreografie: Marlene Monteiro Freitas
    Unterstützung Gestaltung: Lander Patrick de Andrade
    Lichtdesign & Bühnenbild: Yannick Fouassier
    Unterstützung Bühnenbild: Miguel Figueira
    Inspizienz & Requisiten: João Chicó, Flávio Martins
    Ton: Rui Antunes
    Recherche: Marlene Monteiro Freitas, João Francisco Figueira
    Dramaturgie: Martin Valdés-Stauber
    Kostüme: Marisa Escaleira


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    Clownerie mit einigen parodistischen Highlights und vielen Längen
    6 months ago
    Kritik

    Der starke Tanz im August-Festival-Jahrgang endet mit der Clownerie von Marlene Monteiro Freitas. Der Abend ist eine lose Nummernrevue. Szenenapplaus gab es für die Parodie des klassischen Ballett-Publikums mit einem verzückten "Schwanensee"-Applaus. Ein weiteres Highlight waren die kurzen Momente, in denen die kapverdische Choreographin und ihr Ensemble an ihren „Bacchae – Prelude to a purge“-Hit von 2017 anknüpft. So mitreißend und dionysisch-überschäumend wird der neue Abend leider nur selten. Mariana Tembe wirbelt auf dem höchsten Punkt der Tribüne über die Spielfläche und lässt ihr Handicap fehlender Beine vergessen.

    Doch in den knapp zwei Stunden gibt es auch einige Längen, wenn sich das Ensemble mal wieder mit Papierkronen, Phantasiesprachen-Gebrabbel und Grimassen verzettelt wie schon beim Monteira Freitas-Solo idiota, das bei „Performing Exiles“ im Juni gastierte.

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