PHANTOM MENACE

Bewertung und Kritik zu

PHANTOM MENACE
nach Das Phantom des Alexander Wolf
von Gaito Gasdanow
Regie: Nikolas Darnstädt 
Premiere: 12. September 2019 
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin 

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Zum Inhalt: Wir sind zwischen zwei Jahrtausenden geboren. Wir sind noch jung. Fukuyama verkündete uns das „Ende der Ge­schichte“. Wir haben die Geschichte verpasst. Wir erzählen uns Geschichten vom Ich und von der Selbstverwirklichung. Geschichten von Europa. Wir fühlen uns fremd. Wir haben Angst vor Fremden. Wir heißen Fremde willkommen. Selten sagen wir „Wir“. Häufig sagen wir „Ich“. Wir sind allein. Wir sind einsam. Als eine der letzten Genera­tionen sind wir geboren, um zu sterben. Wir versuchen, nicht daran zu denken. Wir suchen lieber nach uns selbst. Wir haben vergessen, dass es uns nicht gibt.

In seinem bekanntesten Roman erzählt der Exil-Autor Gaito Gasdanow von der Einsamkeit und dem mahlenden Rad der Geschichte. In Berlin und Paris konfrontiert diese Inszenierung seinen Existen­zialismus mit der berauschenden Freiheit des 21. Jahrhunderts.

Regie, Text: Nikolas Darnstädt
Konzept: Mathilde Mennetrier, Nikolas Darnstädt
Bühne: Martina Dimitrova
Kostüme: Laura Kirst
Musik, Chorregie: Lukas Darnstädt
Dramaturgie: Carolin Hartwich
Produktionsleitung: Alina Aleshchenko


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