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Bewertung und Kritik zu

I LOVE YOU, BUT I'VE CHOSEN ENTDRAMATISIERUNG 
von René Pollesch (Uraufführung)
Regie: René Pollesch 
Premiere: 4. Mai 2016 
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

Ich sitze neulich hier herum und die Atmosphäre ist angenehm, und ich fühle mich Zuhause. Und ich merke ziemlich schnell, so was sagt meinem Gegenüber gar nichts, das Zuhause als relevanter Lebensraum. Und mir scheint Zuhause dann plötzlich auch ein bisschen abgeschmackt. Ich lasse mich ja gern auf mein Gegenüber irgendwie ein. Offensichtlich lassen sich seine relevanten Lebensräume mit herkömmlichen Begriffen schlecht fassen. Er hat kein Zuhause. Aber er ist natürlich auch nicht obdachlos. Und dann versuch ich es mit einem vollständig anderen Thema. Ich schlage das Thema Zukunft an. Und da ist es genauso. Zukunft sagt ihm einfach gar nichts. Zukunft war überhaupt kein Ding, das irgendwie relevant für ihn war.

Mit: Kathrin Angerer, Inga Busch, Trystan Pütter und Samuel Schneider

Text und Regie: René Pollesch
Bühne: entwickelt von Lenore Blievernicht / Nina Peller mit den Wagen der Rollenden-Road-Schau (RRS) von Bert Neumann, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2000-2006 
Kostüme: Nina von Mechow
Licht: Frank Novak
Kamera: Mathias Klütz, Ute Schall
Videoschnitt: Cemile Sahin
Ton: Hans-Georg Teubert, Georg Wedel, Deniz Sungur
Tonangel: William Minke
Dramaturgie: Anna Heesen

Spieldauer: 1 Stunde 20 Minuten


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Hohlbirne
  · 06.06.16
Diese Inszenierung wirkt über weite Strecken, als hätte sich jemand daran gemacht, eine schlechte Karikatur eines Pollesch-Abends zu kreieren.
Vor einem Jahr glänzten Pollesch und Hinrichs zum Abschluss der Spielzeit mit dem Highlight „Keiner findet sich schön“, dieser Abend dümpelt irgendwo im hinteren Mittelfeld. Weiterlesen
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Großer Applaus für ein wunderbares kleines Nichts
  · 06.05.16
''Der Abend endet – zur Recht – mit großem Applaus für ein wunderbares kleines Nichts, für einen ganz und gar überflüssigen, aber doch angenehm humorvollen und klugen Kommentar zu den verbalen Verrenkungen des kulturellen Zeitgeists. '' schreibt Frank Dietschreit auf kulturradio.de
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Mit der Bong auf dem Balkon
  · 05.05.16
''Im Gegensatz zu Peter Handke findet René Pollesch zum Glück immer wieder einen Diskurs-Schleifenweg back to Futur oder zumindest ins aktuelle politische Alltagsgeschehen. Im Rückblick auf die Jammer-Kultur des No Futur der 1980er ist Zukunft heute kein Thema mehr für Gesprächsrunden. Keine Zukunft, kein Zuhause.'' schreibt Stefan Bock am 5. Mai 2016 auf KULTURA-EXTRA
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