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Bewertung und Kritik zu

MENGE (CROWD)
von Gisèle Vienne
Choreografie: Gisèle Vienne
Premiere: 13. Juni 2018 
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

Zum Inhalt: Der Schauplatz ist Europa, wir befinden uns im 21. Jahrhundert. 15 junge Leute verabreden sich zu einem Rave. Ein DJ-Set, zusammengestellt und bearbeitet von Peter Rehberg und Stephen O’Malley, Videomontagen und die Lichtregie liefern den Puls zu einer virtuosen choreografischen Erregung. Die Rituale, Gesten und Ausschweifungen der Feiernden werden zu einem Spiel aus zeitlichen Verzerrungen und retuschierten Bewegungen.

Mit Philip Berlin, Marine Chesnais, Kerstin Daley-Baradel, Sylvain Decloitre, Sophie Demeyer, Vincent Dupuy, Massimo Fusco, Rémi Hollant, Oskar Landström, Theo Livesey, Louise Perming, Katia Petrowick, Jonathan Schatz, Henrietta Wallberg, Tyra Wigg

Konzept, Choreografie und Bühne: Gisèle Vienne
Kostüme: Gisèle Vienne, Camille Quéval und die Performer*innen
Licht: Patrick Riou
Ton: Adrien Michel
Dramaturgie: Gisèle Vienne, Denis Cooper
Musik: Peter Rehberg, Stephen O'Malley
Mit Musik von: Underground Resistance, KTL, Vapour Space, DJ Rolando, Drexciya, The Martian, Choice, Jeff Mills, Peter Rehberg, Manuel Göttsching, Sun Electric, Global Communication
Choreographische Assistenz: Anja Röttgerkamp, Nuria Guiu Sagarra


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4.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Meisterin des In-Szene-Setzens
  · 14.06.18
''Gisèle Vienne zeigt sich in dieser Choreografie als Meisterin des In-Szene-Setzens, nutzt alle Stilmittel souverän und arbeitet sogar skulptural: lässt Einzelne oder die gesamte Gruppe zu Standbild-Monumenten ekstatischen Tanzes gefrieren, um gleich darauf das Pulsieren in Zeitlupe fortzuführen.

Ähnlich wie bei ihrem letzten Berlin-Gastspiel 2007 beim Tanz im August, bei ihrem dunklen Black-Metal-Horror-Trip "Kindertotenlieder", in dem sie Tod und Erotik verbunden hat, gelingen ihr auch hier starke Bilder, ein Spannungsbogen über fast 100 Minuten, gelingt es, Sehnsüchte, Begehren und Rausch und ein dichtes Geflecht von Beziehungen und Gefühlen in dieser sehr ritualhaften Choreografie in Szene zu setzen.

Die Sehnsucht nach Selbstauflösung in Musik und Tanz, die Sehnsucht, sich als Einzelner zu genießen und doch im Gruppenerlebnis aufzugehen, die Suche nach physischen und psychischen Grenzerfahrungen und die Suche nach anderen Lebensmöglichkeiten – all das endet bei ihr mit einem einsamen jungen Mann, noch immer gefangen in Rausch und Verzückung, aber allein mit sich, nur beobachtet von einem anderen. Mit einem Bild vom Selbstgenuss als Alleinsein endet diese hervorragende Choreografie.'' schreibt Frank Schmid auf kulturradio.de
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