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Bewertung und Kritik zu

SUPERWOMAN  
von Gayle Tufts
Premiere: 21. September 2016
Tipi am Kanzleramt, Berlin

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Zum Inhalt: In ihrem nagelneuen Programm aktiviert Superwoman Gayle alle ihr zur Verfügung stehenden Superkräfte, um uns „the Power of Showbiz“ nahezubringen. „Miss America“ Tufts erklärt mit viel Musik, Tanz und Comedy die berauschende Wirkung von Superfood und gibt Halt in Zeiten der unverständlichen Wahlen. Sie erklärt the politics of dancing mit virtuosem Wortwitz in mindestens zwei Sprachen und überlegt sogar, aus politischen Gründen ihren Namen zu ändern. Enthusiastisch, bodenständig, menschlich, selbstironisch und rundum liebenswert bündelt sie die Kraft ihrer großen Vorbilderinnen und führt den ultimativen Kampf gegen die Sehnsucht nach einfachen Antworten.

Musik und Originalsongs: Marian Lux

Tanz: The Superhelden Dance Crew




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Gayle Tufts präsentiert ihr neues Programm
  · 27.09.16
Im Lauf des Abends schwimmt sich Tufts langsam frei. Mit dem Titel „Superwoman“ hat das dann oft nicht mehr viel zu tun. Es ist aber authentisch und sehr sympathisch, wenn Tufts über ihre Alltagsbeobachtungen plaudert und den neuen Ernährungs-Hype aus New York City, den Kale (= Grünkohl) Smoothie, aufspießt oder ein liebevolles Porträt der patenten, Marmelade einmachenden deutschen Omas zeichnet.

Bei ihrem Ausflug in die aktuellen Popcharts schüttelt sie über Justin Bieber den Kopf und verneigt sich vor Adele mit ihrer Cover-Version von „When we were Young“, begleitet von ihrem Pianisten und Komponisten Marian Lux aus Bad Freienwalde. Für ihr neues Programm holte sie sich außerdem Unterstützung von Martin Krause (Filmorchester Babelsberg) und zwei Tänzern, die sie als „The Superhelden Dance Crew“ vorstellt.

Auch wenn sie schon seit 25 Jahren in Berlin lebt, bleibt ihr „Denglisch“ das Markenzeichen von Gayle Tufts: Es gibt kaum einen Satz, in dem sie nicht mehrfach zwischen beiden Sprachen hin- und herspringt. Diese liebenswerte Marotte, die „sympathische Gesamterscheinung“ und die unbekümmerte „Vielfältigkeit“, mit der die Entertainerin von einem zum nächsten springt, sind es, die für einen vergnüglichen Kabarett-Abend sorgen, wie auch die Berliner Morgenpost meinte.

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