The Passion according to BIBI

Bewertung und Kritik zu

THE PASSION ACCORDING TO BIBI
Petar Miloshevski
Premiere: 6. Dezember 2019 
Theater im Delphi Berlin 

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Zum Inhalt: Die Menschen haben vergessen, was es heißt, ihren Körper uneigennützig darzubieten. Treffen Sie daher BIBI, den neuesten 1N5TA-5EX-Roboter. Die Zukunft des Sexes. BIBI lernt dich kennen. Er merkt sich deinen Geburtstag, was du gerne isst und trinkst und die Namen deiner Eltern. Er kann eine Konversation über Musik, Filme, Bücher führen, erzählt Witze, zitiert Shakespeare und Tschechow. Und natürlich wird er nach Belieben Sex mit dir haben, wann immer du willst. Unabhängig von deinem Geschlecht oder deiner Sexualität, mit BIBI an deiner Seite wirst du dich niemals mehr unerfüllt fühlen.

Offizielle Statistiken zeigen einen alarmierenden Trend: Immer mehr Menschen haben Probleme intime Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen. Mit einem tiefgehenden poetischen Text und einer stark körperlichen Performance versucht „The Passion according to BIBI“ unsere komplexe Abhängigkeitsbeziehung zu Technologie und Sexualität zu entwirren, unseren langsamen Abstieg in die falsche Komfortzone der Einsamkeit, der uns unaufhaltsam in die Selbstzerstörung treibt.

Von und mit: Petar Miloshevski
Skript, Licht, Soundtrack, Bühne: Petar Miloshevski
Kostüm: Antonella Petraccaro

TRAILER


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Bibi
  · 07.12.19
''Petar Miloshevski, auf derben High Heels vor sich hin stakend und in ein beigefarbenes Ganzkörperkorsett gezwängt, mimte diese KI-Olympia, deren Sexualdienste von Kunden vorgebucht und live in Anspruch genommen werden konnten - so viel hatte ich, in etwa jedenfalls, verstanden. Und am Anfang sah man IhnSie auch, wie ErSie (pantomimisch) und in Vorbereitung eines Dates den Tisch deckte, sich ankleidete, schminkte, parfümierte usf. Dazu schön klingende Musikeinsprengsel; ich vermeinte gar Cecilia Bartoli mit einem mittelalterlichen Lied gehört zu haben usw.

Dann, zirka ab Mitte der Performance, "fremde" Stimmen, die der Petar imitierte, also nicht sein bis dahin den BIBI identifizierender schwuletter Androgynensound, sondern betont männliche, maskuline Herrscher-Attitüden; ganz gewiss ein paar der BIBI-Kunden, so vermutete ich es. Und es gab diesbezüglich Dialoge; stellenweise war von Shakespeare und Ophelia stichworthaft die Rede...'' schreibt Andre Sokolowski am 7. Dezember 2019 auf KULTURA-EXTRA
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lichtspiellol das ist auf jeden fall ne recht abwertende kritik für jemanden der offensichtlich keine ahnung von queerem wissen und theater zu haben scheint. unter kulturkritik verstehe ich eigentlich was anderes als unqualifizierte meinungen voller herrschendem bias. seufz!
vor 1 Jahr(e).AntwortenLink
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